Kind in Kita ständig krank

Frage

Mein Sohn (4j) ist im Winter ständig krank. Meine Recherchen ergaben, dass Kinder sobald Sie in die Kita kommen ständig krank sind. Nach ein paar Jahren soll sich das normalisieren (?). Wie lässt sich das, aus Sicht der neuen Medizin erklären? Danke für Ihre Antwort.

Antwort

Hallo,

Auch wenn nun “viele” oder “alle” Kinder “ständig krank” sind, so handelt es sich bei jedem einzelnen Kind um seine ganz individuell erlebte und vor allem: empfundene, konfliktive Situation. Es kann aber zeitgleich zu einem gehäuften Auftreten bei mehreren Kindern kommen, wenn etwa mehrere Kinder von der gleichartigen konfliktiven Situation betroffen sind, beispielsweise: Die sehr beliebte Tante in der Kita/Kindergarten ist nach längerem Ausfall plötzlich wieder da. Oder aber die ungeliebte Betreuungsperson geht für immer fort.

Ein wesentlicher Punkt sind aber auch die Zeiten vom Auftreten von Körperreaktionen. Kann man diese genauer beobachten, so tritt selten etwas „ständig“ auf. Sondern es gibt unterscheidbare Zeiten mit heftigen Körperreaktionen und Zeiten mit weniger heftigen Reaktionen. Oder auch Zeiten, wo gar keine Symptome auffällig werden.


Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einen oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und seiner Reaktionen: Der Organismus passt sich an eine neue und veränderte Lebenssituation an.

Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von ererbten, angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase. Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlichen Aktivierung und wieder Lösung und weiteren Aktivierung ... stattfinden. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von den wechselnden konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des betreffenden Organbereichs.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was genau geht nun gerade vor sich”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftiger Körperreaktion führen und Folgeaktivierungen vermeiden.

Aufgrund der konkret vorliegenden Symptome kann nun unterschieden werden, um was es eigentlich geht.

Juckt und rinnt die Nase, so handelt es sich um eine konfliktgelöste Phase der ektodermalen Nasenschleimhaut: Hierzu muss es zuvor eine Lösungssituation mit einer konkreten Person oder einem bestimmten Umstand/einer Situation gegeben haben, wo diese wieder gewittert/gerochen werden konnte.

Juckt der Hals mit Hustenreiz, so handelt es sich um die konfliktgelöste Phase der ektodermalen Kehlkopfschleimhaut.

Liegt flotterer bzw. veränderter Stuhlabgang in ungewöhnlicher Form vor, sei es in den Zusammensetzung nun flüssiger oder in unterschiedlichen Formen fester, oder aber farblich verändert, so ist hier genauer hinzusehen. Bei einer „Darmparty“ können je nach Stuhlverhalten verschiedene Abschnitte im Darmbereich mit ihren jeweiligen unterschiedlichen Themeninhalten als Ursache in Betracht kommen.

Liegt eine Rötung der Oberhaut, evtl. mit Juckreiz vor, so handelt es sich um einen gelösten Trennungskonflikt, einen gelösten Kontaktabriss: Hier muss es zuvor eine Lösungssituation gegeben haben, wo der Kontakt wieder funktioniert hatte.

Dies sind nur ein paar der Möglichkeiten, was bei Kindern nun alles auftreten kann.

Zu beachten ist auch der konkrete Zeitpunkt des Auftretens, ab wann es nun genau zu einer Veränderung beim Symptomverhalten kommt:

Tritt nun ein Symptom von einer konfliktgelösten Phase, egal von welchem Sonderprogramm, besonders auf zu Zeiten etwa an den Wochenenden oder in den Ferien, wo etwa kein Kita-Aufenthalt (oder in anderen entsprechenden Einrichtungen) stattfindet, dann wird die konfliktive Situation mit der Kita zu suchen sein.  

Konfliktiv geht es bei Kindern um eine begrenzte Anzahl von Themen. Im Vordergrund stehen je nach dem Alter: Ist die Anwesenheit von Mama bzw. Papa spürbar. Funktionieren Essen, Schlafen. Wie ist die Situation mit Geschwistern und weitere Personen, mit denen sie emotional verbunden sind. Die vertrauten und geliebten Spielsachen: Gibt es einen neuen Spielkameraden, welcher ebenfalls mit den Lieblingsspielsachen spielen möchte. Wie ist die Situation mit den anderen Kindern in der Kita.

Im Prinzip stellen Kita bzw. Kindergarten für Kinder die ersten großen Lebensschulen dar, wo es darum geht, alleine, also ohne den mütterlichen und väterlichen Schutz, gegenüber der Umgebung zu bestehen. Claudio Trupiano vergleicht dies in „Danke Doktor Hamer“ mit dem Welpen, der auf Erkundungstour geht. Was das Kind nun hier umgibt sind fremde Spielkameraden und fremde Betreuungspersonen. Und hier gilt es erst sich zurechtzufinden und sich an die neue und veränderte Situation anzupassen.

Nach dem Zuordnen des Symptoms zum konfliktiven Thema kann meist bereits eine sehr klare Zuordnung zu einer konkreten Situation gefunden werden.

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