Stimmen hören

Frage

Wie kommt es zustande, dass ein Mensch Stimmen hört, die ihm befehlen, was er tun soll?

Antwort

Hallo,

das Stimmenhören steht im Zusammenhang mit der ektodermalen Hörfunktion (Funktion der Cochlea), gesteuert aus dem Großhirnrindenfeld. Hier passiert das assoziative Hören, wo Worten ein Sinn gegeben wird.


Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einem oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache, technische Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und von Körperreaktionen:

Das Zusammenwirken von Organ, Psyche und Gehirn als geregelter Mechanismus zur Anpassung an veränderte Lebenssituationen sowie als Reparaturmechanismus nach Lösung der Situation. Das Ziel ist hierbei stets, sich selbst biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation anzupassen, um diese Situation bewältigen zu können.
Das Ziel ist hierbei stets, sich selbst biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation anzupassen, um diese Situation bewältigen zu können.
Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von uralten, ererbten und angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in vielen voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase.

Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlicher Aktivierung und wieder Lösung und weiterer Aktivierung usw. stattfinden. Jedes Sonderprogramm kann damit einem sehr dynamischen und zeitlich raschem Wechsel von Aktivierung und Lösung unterliegen. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von wechselnder konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des Gewebes vom betreffenden Organbereich.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was genau geht nun gerade vor sich”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftiger Körperreaktion führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema ergibt sich aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs.


Die Relais für den ektodermalen Hörbereich befinden sich in den tiefsten Punkten der Großhirnrinde, auf der Höhe des Stammhirns.
Konfliktiv geht es hierbei darum, etwas nicht hören zu wollen, "ich will etwas nicht hören", oder auch "ich fasse nicht, was ich da höre". Dies kann auch induziert sein durch Angst vor Lautstärke, lauten Geräuschen, auch von Tinnitus.
In konfliktaktiver Phase kann es hier zu einem Tinnitus im Ohr kommen, bestimmten Geräuschen, welche nicht real vorhanden sind: Lauter Pfeifton, Summen, Brummen.
In konfliktgelöster Phase kommt es bei diesem Sonderprogramm zum Hörsturz. Aufgrund der Ödemeinlagerung im Hirnrelais und der damit verbundenen Funktionsbeeinträchtigung in der konfliktgelösten Phase, PCL-A-Phase, sind bestimmte Hörfrequenzen vorübergehend für einen begrenzten Zeitraum nicht hörbar.


Wenn nun beide Relais auf der linken und rechten Hirnhemisphäre aktiv sind, so kommt es hier zur sogenannten "schizophrenen Konstellation": Für Hirnrelais im sensorischen Feld des Großhirnrindes bedeutet dies Halluzinationen, Wahrnehmungen von etwas, was nicht real vorhanden ist.
Bei den Hörrelais bedeutet dies unter Umständen das Stimmenhören. Das ist dann der Fall, wenn es konfliktiv damit zu tun hatte, dass jemand etwas gesagt hat, was man nicht hören wollte.
Unter anderen Umständen können hier auch andere Geräusche gehört werden. David Münnich hat dazu mehrere Beispiele in seinem Buch Band 2 angeführt.

Was nun in der Konstellation von den beiden aktiven Hörkonflikten gehört wird, steht dabei in Zusammenhang mit dem Inhalt des Gehörten in den Situationen. Dies kann unter Umständen das Hören von Stimmen sein, welche einem Befehle erteilen.


Siehe evtl. weiters auch zu "Tinnitus"
http://www.krankheit-ist-etwas-anderes.com/index.php/antwort-suchen/frage-vom-18112014-220914/

Mit der Kenntnis und dem Verständnis für die Vorgänge im eigenen Organismus wächst auch das Verstehen lernen der jeweiligen individuellen Lebenswelt von anderen Mitmenschen. Möge dabei mit Achtung und Respekt diesen jeweils sehr persönlichen Lebensgeschichten begegnet werden, so wie der eigenen Lebenssituation durch andere begegnet werden möge.



Quellen:
Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
David Münnich, „Das System der 5 Biologischen Naturgesetze - Band 2“

Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)




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