Vorhofflimmern

Frage

Millionen Menschen haben "Vorhofflimmern"! Geben die 5BG eine Antwort?

Antwort

Hallo,

das Vorhofflimmern tritt auf in der Epi-Krise der glatten Muskulatur des Herz-Vorhofs.


Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf eines sogenannten "biologischen Sonderprogramms" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und seiner Reaktionen:
Der Organismus passt sich an eine neue und veränderte Lebenssituation an. Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von ererbten, angelernten Strategien, welche invorangangenen Situationender Entwicklungsgeschichte erfolgreich waren. Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogrammebezeichnet. Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Abschnitt eine konfliktaktive Phase, sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase.
Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist hierbei stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. In der freien Natur wäre dies eine Frage des Überlebens.
Bereits das Verstehen des Systems, “was läuft denn da gerade ab”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftiger Körperreaktion führen und Folgeaktivierungen vermeiden.


Die glatte Muskulatur wird gesteuert aus der unteren Hälfte des Mittelhirns und wird aufgrund des Verhaltens dem Stammhirn zugeordnet. Das Mittelhirn befindet sich zuoberst vom Stammhirn und ist der Übergang zum Marklager. Die Substanz der glatten Muskulatur selbst ist mesodermaler Herkunft.

Die glatte Muskulatur ist unwillkürlich und lässt sich von uns nicht bewusst beeinflussen. Der Vorhof des Herzens, welcher aus etwa 90 % glatter Muskulatur und 10 % quergestreifte Muskulatur besteht, arbeitet demnach ohne unser bewusstes Zutun.


Konfliktthematisch geht es beim Vorhof des Herzens darum, „nicht mehr genügend Blut weiter transportieren zu können“. Dieses Programm wird gerne als Folgeprogramm aktiviert, wenn man entweder eine Diagnose betreffend des Herzens bekommen hat oder aber selbst (scheinbar) beobachtet und empfindet, dass das Herz die Pumptätigkeit nicht mehr gut genug zu leisten vermag.

David Münnich beschreibt im Band 1 von „Das System der fünf biologischen Naturgesetze“ zwei Fallbeispiele, welche eher als typisch bezeichnet werden können:

- Eine Frau hatte regelmäßig, aus Sorge um ihr Herz, das Sonderprogramm des Herzbeutels (Perikard) rezidivierend am Laufen. Immer wenn der Herzbeutel stark geschwollen war und sie anfing sich um das Herz Sorgen zu machen, fing der Vorhof an schneller zu pumpen. Konnte sie sich dann dennoch entspannen, so kam sie in die konfliktgelösten Phase PCL-A. In der folgenden, unvermeidlichen, Epi-Krise, wenn das Vorhofflimmern zu spüren war, so aus dem Nichts heraus, fing sie wieder an sich um das Herz Sorgen zu machen - und startete direkt aus der Epi-Krise heraus die neue konfliktaktive Phase.

- Ein Mann bekam im Rahmen einer Diagnose gesagt, dass sein Herz zu schwach wäre, das Blut ausreichend durch den Körper zu pumpen. Dies hatte die Aktivierung der Vorhöfe des Herzens zur Folge. Und diese bemerkbare Veränderung wurde später vom gleichen Arzt als Bestätigung für die Fehlerhaftigkeit der Herzfunktion interpretiert.


Die glatte Muskulatur macht in konfliktaktiver Phase Funktionsverstärkung und mit fortschreitender Zeitdauer Gewebszellwachstum. Diese vermehrten Gewebszellen werden in der konfliktgelösten Phase, PCL-Phase, im Gegensatz zu vielen anderen Gewebearten, nicht abgebaut.

Die Funktionsverstärkung bedeutet im Vorhof eine verstärkte Pumptätigkeit: die Tachykardie des Vorhofes (hier kommt es zu keiner messbaren Pulsveränderung!). Das Blut zirkuliert nun besser. Kommt es zur Lösung im Empfinden zur Situation und zur darauf folgenen konfliktgelösten Phase, so kommt es in der Epi-Krise, dem Zeitpunkt zwischen den beiden Phasenabschnitten PCL-A und PCL-B innerhalb der konfliktgelösten Phase, zum Vorhofflimmern.

Genau dieses Phänomen kann nun der Anlass sein für die nächste Aktivierung des Sonderprogramms, da man genau hierbei bemerkt, dass "etwas nicht in Ordnung ist; dass das Herz nicht mehr genügend Blut weitertransportiert“.

Die Epi-Krisen der stammhirn-gesteuerten Sonderprogramme können zeitlich bis zu vier Stunden andauern, ohne, dass hier nun Folgeaktivierungen oder zusätzliche Aktivierungen von anderen Sonderprogrammen diese Epi-Krise zeitlich noch mehr verlängern würden.

Aber auch hier gilt wiederum: Kann der Mensch dies verstehen und bei sich selbst gelassener bleiben, so wird er auch dieses Phänomen in den meisten Fällen leichter durchstehen und überstehen können.


zu den „Millionen Menschen“ in der Fragestellung: Hat dies jemand gezählt?

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