Lungenentzündung

Frage

Wodurch entsteht prinzipiell eine Lungenentzündung? In der Schulmedizin wird sie hauptsächlich mit Antibiotika bekämpft/geheilt. Wenn die Antibiotika nicht lang genug genommen werden, kommt die Lungenentzündung wieder. Ich weiß jetzt nicht, ob sie prinzipiell gegen Antibiotika sind. Aber mich würde interessieren, wie man sicher erkennen kann, daß man keine Antibiotika mehr braucht, also keine Rückschlagsgefahr mehr besteht? Meine Freundin hat einen Rückschlag erlitten und liegt schon wieder in einer Klinik. Ich würde ihr gern helfen, fühle mich so hilflos. vielen Dank im Vorraus.

Antwort

Hallo

eine Diagnose mit Lungenentzündung, „Pneumonie“, kann nun gestellt werden als bronchiale Pneumonie vom Sonderprogramm der ektodermalen Bronchialschleimhaut in pcl-Phase als auch als aveoläre Pneumonie vom Sonderprogramm der Alveolen in pcl-Phase; vom Sonderprogramm der Becherzellen oder vom Bindegewebe innerhalb der Lunge, dem Interstitium.

Aus Sicht der fünf biologischen Naturgesetze handelt es sich jeweils um Symptome von einem der Sonderprogramme in der zweiten Phase im Schema der Zweiphasigkeit, der konfliktgelöste Phase.

Die konfliktgelösten Phasen der Sonderprogramme haben den Vorteil eines von vorne herein begrenzten Zeitraumes. Ihr Ende ist unter Umständen vorausberechenbar; dies setzt aber voraus, dass kein neues Konfliktrezidiv empfunden wird.
Ob und in welchem Ausmaß Medikamentation notwendig und sinnvoll ist, kann an dieser Stelle nicht abgeklärt werden.


Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einem oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache, technische Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und von Körperreaktionen:

Das Zusammenwirken von Organ, Psyche und Gehirn als geregelter Mechanismus zur Anpassung an veränderte Lebenssituationen sowie als Reparaturmechanismus nach Lösung der Situation. Das Ziel ist hierbei stets, sich selbst biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation anzupassen, um diese Situation bewältigen zu können.

Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von uralten, ererbten und angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in vielen voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase.

Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlicher Aktivierung und wieder Lösung und weiterer Aktivierung usw. stattfinden. Jedes Sonderprogramm kann damit einem sehr dynamischen und zeitlich raschem Wechsel von Aktivierung und Lösung unterliegen. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von wechselnder konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des Gewebes vom betreffenden Organbereich.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was genau geht nun gerade vor sich”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftiger Körperreaktion führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs ergibt sich nun das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema.

Für die Diagnose Pneumonie kommen die Sonderprogramme der folgenden Organteile in Betracht:

* Lungenalveolen

Über die Lungenbläschen (Alveolen) erfolgt die Aufnahme von Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft mittels Gasaustausch durch die dünne Gewebshaut hindurch in das Blut sowie die Abgabe des Kohlendioxyds aus dem Blut durch die Zellwand der Lungenbläschen durch an den Atemstrom hin zum Ausatmen aus dem Organismus.

Dieser Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxyd ist für uns Lebewesen überlebensnotwendig.

Die Steuerung befindet sich im Stammhirn. Das Gewebe wird aufgrund der embryologischen Entwicklung dem Gewebe des Inneren Keimblattes (Entoderm) zugeordnet.

In biologischen Konfliktsituationen wird diese Funktion gesteigert für eine verbesserte Aufnahme von Sauerstoff. Wenn nun die konfliktaktive Phase über einen längeren Zeitraum besteht, so wird eine Gewebsveränderung auch auf bildgebenden Verfahren sichtbar. 

Mit der für Stammhirn typisch kurzen Empfindung des „mir bleibt die Luft weg zum Atmen“, „man nimmt mir die Luft weg zum Atmen“, kurz bezeichnet als „Todesangst“ aufgrund der konfliktiven Situationen, in welchen die Aktivierung dieses Sonderprogramms beobachtet werden konnte. Bei solchen Situationen kann es sich handeln um Verkehrsunfälle genauso als auch wenn mit dem Erhalt einer Diagnose die Angst zu Sterben verbunden ist: „Sie haben Krebs!“

Mit der Funktionssteigerung der Lungenbläschen in der konfliktaktiven Phase haben wir keine symptomatischen Probleme: Im Gegenteil, durch die verbesserte Sauerstoffaufnahme geht es uns organisch sogar besser.
Eine konfliktaktive Phase besteht solange bis es zu einer Lösung der konfliktiven Situation kommt. Für eine Lösung bestehen zwei Möglichkeiten: Entweder besteht die konfliktive Situation nicht mehr, weil sie zu Ende ist. Oder aber die konfliktive Situation besteht weiterhin, aber sie ist uns völlig egal! Kommt es zu einer Lösung der Situation, so kommt es zunächst zu einer Funktionsverminderung. Diese ist bedingt durch die Reparaturphase am Organbereich aber vor allem auch am zugehörigen Hirnrelais. Dieser Reparaturprozess am Hirnrelais ist für die in pcl-A-Phasen (konfliktgelösten Phasen A) typischen Funktionsverminderungen bzw. Funktionsausfälle verantwortlich. Am Ende der pcl-A-Phase, bei der Epi-Krise zum Übergang in die pcl-B-Phase kommt es zu einer Umkehrung vom Prozess und das zuvor angezogene Ödem im Hirnrelais wird wieder ausgepresst. Erst in der pcl-B-Phase geht es uns symptomatisch langsam voranschreitend immer besser.

Diese Funktionsverminderung in der pcl-A-Phase sowie der Reparaturprozess am Organbereich kann als „eitrige Lungenentzündung“, „alveoläre Pneumonie“, diagnostiziert werden und ist als „Grauschleier“ auf bildgebenden Verfahren sichtbar. Da die Aufnahme von Sauerstoff reduziert ist, besteht niedrige Sauerstoffsättigung im Blut, welche auch messbar ist und Müdigkeit und Schlappheit verursachen kann.

Husten, evtl. mit gelblichen Auswurf, unter Umständen auch evtl. mit Blut bzw. Blutkrümelchen, gibt es erst im 2. Teil der konfliktgelösten Phase, pcl-B-Phase, vom Sonderprogramm der Alveolen. Nachtschweiß im Thoraxbereich ist ebenfalls ein typisches Zeichen.

Atemprobleme kann man natürlich haben, aber nur, wenn die entzündete Stelle ein gewisses Flächenausmaß erreicht. Wir nutzen nur 80 - 85 % unserer Vitalkapazität. Wenn hier also 10 % der Lunge gerade nicht arbeiten, macht es gar keinen Unterschied. Wenn natürlich 20 % der Lunge nicht mehr arbeiten, dann merke ich es.

Wenn eine Reparatur passiert, dann wird auch Ödem, also Flüssigkeit, angezogen und es schwillt ein bisschen auf. Und dadurch wird dann natürlich dieser Herd größer wegen dem umliegenden Ödem.


* Becherzellen

Die Becherzellen sorgen für die Produktion von Sekret, wenn die Bronchialgänge und somit der Atemtrakt – scheinbar oder real – als verstopft wahrgenommen werden.Das Sekret dient dazu, alles, was für Verstopfung sorgen kann, mittels der Härchen, welch sich  in  den Bronchien befinden, rauszubefördern und damit die Atemwege wieder freizubekommen.

Die Becherzellen werden ebenfalls dem Gewebe des Entoderms zugeordnet und aus dem Stammhirn gesteuert.

Konfliktiv geht es um die Empfindung des „Erstickens“.

Dieses Sonderprogramm kann nun alleine durch seine eigene Symptomatik - Sekret und dadurch bedingt mehr oder weniger verstopfte Bronchiengefäße - wieder dafür sorgen, dass man aufgrund der Empfindung des Erstickens, etwa bei starkem Hustenanfall mit viel Sekret, eine neue konfliktaktive Phase desselben Sonderprogramms startet; später wieder löst und wieder startet ... Im Prinzip ist dieses Sonderprogramm eines von jenen, womit man quasi in einen "Teufelskreis" geraten kann und sich die gesamte Prozedur zeitlich lange besteht.

Erst mit dem Empfinden und dem Gefühl, dass die Symptome und der Zustand besser werden, wird eine neue Aktivierung nicht mehr notwendig. Dies kann unter Umständen simpel auch durch die Einnahme von Medikamenten erreicht werden, von denen eine betroffene Person sich „Heilung“ erwartet. In vielen Fällen hat aber auch einfach nur das Verstehen und Verständnis für den Vorgang als"Heilungsphase" ( = konfliktgelöste Phase) genügt.

Im klinischen Betrieb sowie in Pflegeheimen kann dieses Sonderprogramm der Becherzellen gut beobachtet werden bei Personen, welche künstlich beatmet werden und Schläuchlein samt Ballönchen für die Fixierung im Atemtrakt haben. Für den Körper, der nicht mit Intensivstationen rechnet, heißt dies nun: „Hier zirkuliert keine Luft. Da ist es trocken, da geht nichts!“ Und das heißt für den Körper: „Fremdkörper im Atemtrakt!“ und aktiviert das Programm der Bronchialbecherzellen: „Wasser!“ In den Intensivstationen kommt dann alle drei Stunden die freundliche Krankenschwester und schiebt ein Schläuchlein rein und saugt dies ab. Oder der Patient hustet es aus mit viel Schleim.

Und wenn das Schläuchlein wieder rausgenommen wird, machen die Patienten „Lungenentzündung“; das ist quasi ganz normal und sehr häufig.

Im Prinzip ist es ein selbstinduzierter Effekt, den man hierbei sehr gut sehen kann: Hier wird eine unnatürliche Situation hergestellt. Einen Fremdkörper in der Luftröhre zu haben ist in der freien Natur sehr gefährlich.

Der gleiche Effekt entsteht, wenn wir etwas im Hals stecken oder etwas verschluckt haben. Wir produzieren dann mehr Speichel, weil der Körper dies auswaschen und somit die Auswurffähigkeit steigern will; eine sehr sinnvolle Sache.

Ursula Stoll hat in einem Artikel zu "Lungenentzündung" im Magazin WissenschafftPlus darauf hingewiesen, dass im klinischen Betrieb die "Pneumonie" auffällig nach Lösung des "Erstickungsangst-Konflikts" der Becherzellen, als auch nach Lösung des  "Todesangst-Konflikts" der Alveolen beobachtet werden kann.

* Bindegewebe der Lunge ( = Interstitium):

Gewebe des Neumesoderms ( = von Mesoderm und Neuhirn): Gewebe Mittleres Keimblatt, gesteuert aus dem Marklager im Neuhirn mit dem typischen Verhalten für vom Marklager-gesteuertem Gewebe:

Funktionsverminderung in der konfliktaktiven Phase (hier: Stopp des regelmäßig stattfindenden Gewebsumbaus mit Gewebszellauf- und abbau für die Stabilität des Bindegewebes als dem Gewebe für Stütze und Halt in einem Organbereich).

Konfliktthema ist hierbei sich nicht leistungsfähig genug zu fühlen mit der Lunge; nicht-genügend-leistungsfähig-zu-sein; manchmal auch als „Selbstwertkonflikt“ bezeichnet;  „Ich kann nicht richtig durchatmen mit der Lunge, nicht gut durchatmen können“.

Wenn das Sonderprogramm des interstitiellen Bindegewebes in die konfliktgelöste Phase kommt, dann können wir hohe Fiebertemperaturen sowie Atemprobleme haben; hierbei haben wir aber keine auffälligen Atemgeräusche.


* Bronchialschleimhaut, die Auskleidung der Bronchien, der Gänge:

Steuerrelais im sensorischen Rindenfeld des Großhirnrindenfeldes; Gewebe des Äußeren Keimblattes (Ektoderm) des sogenannten Äußeren-Haut-Schemas: Diese Schichte ist sensibel und reguliert über diese Sensibilität den Atemstrom beim Sprechen. In konfliktaktiver Phase wird die Sensibilität reduziert und die Gänge werden weitergestellt für eine verbesserte Sauerstoffversorgung.

Konfliktthematisch geht es hier um Revierangst bzw. Schreckangst, "mein Revier ist bedroht", "Jemand bedroht mein Revier, ist aber noch nicht eingedrungen". Alles was das Revier derart zu verändern droht, dass es für das Individuum nicht mehr akzeptabel ist. In konfliktaktiver Phase

wird man versuchen, den Revierfeind durch Brüllen einzuschüchtern. Menschen tun dies natürlich mit verbaler Kommunikation. Mit der Aktivierung dieses Sonderprogramms können Personen sehr laut und ausgiebig schreien; im Gegensatz zur konfliktaktiven Phase der Kehlkopfschleimhaut, wo bei selben Konfliktthema eben das Lautwerden verhindert werden soll.

In der konfliktgelösten Phase kann es aufgrund der Reparaturphase zu sehr hohem Fieber kommen; es muss aber nicht; sowie zu Husten. Durch die Hypersensibilität in der pcl-A-Phase kann der Husten schmerzhaft sein wenn hier von der Atemluft gedehnt wird. In pcl-A-Phase entsteht innerhalb der Schichte dickflüssiges Sekret, welches in pcl-B-Phase sich löst und abgehustet werden kann. Weiters kommt es hier zu Atemproblemen, weil die Atemwege verengt sind. Und hierbei kann es Atemgeräusche geben, da die Luft hier bei der betroffenen Stelle durchpfeift.  

 

* Wenn von „kalter Lungenentzündung“ gesprochen wird, so sind hier nur niedrige Fiebertemperaturen zu verstehen. In Frage kommt aber jedes der Gewebearten, da zwar Ektoderm und Neumesoderm hohe Temperaturen machen können aber eben auch niedrige. Die althirngesteuerten Programme machen keine hohen Temperaturen.


Quellen:
Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de.
Internetseite www.5bn.de.
David Münnich "Das System der fünf biologischen Naturgesetze" Band 1.
Claudio Trupiano "Danke Doctor Hamer".
Ursula Stoll, Artikel zu "Lungenentzündung" im Magazin "WissenschafftPlus".



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