Ursache für Schulter-Schmerz

Frage

Hallo, nach heftigen Schmerzen in der Schulter nun die Diagnose Kalkschulter (Kalkablagerungen auf dem Bild sichtbar) u Entzündung. Empfohlen wird Stosswellentherapie zur Entfernung/Auflösung des überschüssigen Kalkes. Kommt der Schmerz tatsächlich vom Kalk oder vom entzündlich ablaufendem Prozess. Danke für eine Antwort.

Antwort

Hallo,

„Kalk“ bzw. das, was als Kalk bezeichnet wird, ist Restzustand von Vernarbungsprozess beim Gewebe des Neumesoderms. Dieser löst selbst keinen Schmerz aus. Aber Vernarbungsprozess bedeutet, dass es Veränderung an der Struktur gegeben hat. Das Gewebe besteht nicht mehr in der Form, wie dieses früher einmal bestanden hatte; die Struktur hat sich verändert. Jetzt kann durch diese Strukturveränderung samt größerer Kalkmasse eine Störung in bestimmten Bewegungen verursachen, wenn es etwa Reibeflächen oder Einklemmungen gibt. Schmerz kann aber auch unabhängig von gefundenem Kalk von einem völlig anderen Prozess ausgelöst werden; etwa von Entzündungsprozess einer konfliktgelösten Phase, pcl-A-Phase, von einem der Strukturen des Gewebes vom Neumesoderm.



Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einem oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache, technische Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und von Körperreaktionen:
Das Zusammenwirken von Organ, Psyche und Gehirn als geregelter Mechanismus zur Anpassung an veränderte Lebenssituationen sowie als Reparaturmechanismus nach Lösung der Situation. Das Ziel ist hierbei stets, sich selbst biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation anzupassen, um diese Situation bewältigen zu können.
Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von uralten, ererbten und angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in vielen voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase.
Eine konfliktaktive Phase besteht solange bis es zu einer Lösung der konfliktiven Situation kommt. Für eine Lösung bestehen zwei Möglichkeiten: Entweder besteht die konfliktive Situation nicht mehr, weil sie zu Ende ist. Oder aber die konfliktive Situation besteht weiterhin, aber sie ist uns völlig egal!

Die konfliktgelösten Phasen der Sonderprogramme haben den Vorteil eines von vorne herein begrenzten Zeitraumes. Ihr Ende ist unter Umständen vorausberechenbar; dies setzt aber voraus, dass kein neues Konfliktrezidiv empfunden wird.

Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlicher Aktivierung und wieder Lösung und weiterer Aktivierung usw. stattfinden. Jedes Sonderprogramm kann damit einem sehr dynamischen und zeitlich raschem Wechsel von Aktivierung und Lösung unterliegen. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von wechselnder konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des Gewebes vom betreffenden Organbereich.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was genau geht nun gerade vor sich”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftiger Körperreaktion führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs ergibt sich nun das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema.

Das Gewebe des Neumesoderms
Der Halte-, Bewege- und Stützapparat mit Knochen, Knorpel, quergestreifter Muskulatur, Bänder, Bandscheiben, Blut- und Lympfgefäße  gehört in der Einteilung der Gewebearten nach ihrer Entstehung zum Gewebe des zum Mittleren Keimblattes, dem Mesoderm, und wird gesteuert aus dem Marklager im Neuhirn und von daher in den 5BN auch Neu-Mesoderm genannt. Die Hirnsteuerung der quergestreifte Muskulatur ist unterteilt in die Ernährung, die Trophik, der Muskulatur aus dem Marklager und die motorische Steuerung, die Innervation, aus dem Großhirnrindenfeld. Vereinfacht wird diese Gewebsart nun als Neu-Mesoderm bezeichnet.

Für die Aufrechterhaltung der Stabilität sowie des Aufbaus der Struktur vom gesamten Halte-, Bewegungs- und Stützapparates erfolgt ein steter Gewebsumbau mit Zellauf- und abbau. So wird etwa die Knochenstruktur in sieben Jahren vollständig umgebaut. Die Knochen selbst sind somit nie älter als sieben Jahre; egal welches Alter eine Person nun selbst hat. Die Anpassung des Gewebsaufbaus erfolgt hier stets nach der stärksten Beanspruchung und Belastung.

Kommt es zu einer Aktivierung eines Programms als Folge eines Konfliktschockmoments mit dem grundsätzlichen Thema des „Nicht gut/genügend leistungsfähig zu sein“, so wird dieser Prozess des Gewebsumbaus reduziert Die Versorgung der Zellen stoppt. Durch die Unterversorgung erfolgt ein langsam voranschreitender Gewebszellabbau, welcher mit der Zeit auf bildgebenden Verfahren sichtbar werden kann (Beispiel „Knochen-Osteolysen“, „Muskelschwund“). Wenn es zu einer Lösung kommt, so folgt eine Reparaturphase, welche u.a. mit Schwellungsprozess, Schmerzen einhergehen kann (nicht muss!); vor allem aber beginnt wieder der Zellaufbau.
Konfliktthematisch wird zwischen den einzelnen Strukturteilen unterschieden. Blutgefäße zu leichter Konfliktthematik des „Nicht gut/genügend leistungsfähig zu sein“ mit diesem Körperteil, der von diesem Blutgefäß versorgt wird; bis hin zur stärkeren Konfliktthematik mit der Nuancierung des „Nicht-stabil-genug-zu-sein“ bei den Knochen.



Zum Auftreten von Schmerzen vom Gewebe des Neumesoderms ist nun zu unterscheiden, ob diese Schmerzen in konfliktaktiver Phase oder aber in konfliktgelöster Phase vom Sonderprogramm von einem dieser Strukturteile auftreten:

Abzuklären sind Fragestellungen .....

..... ob der Schmerz permanent besteht oder nur in bestimmten Bewegungen oder Positionen auftritt:
Besteht dieser permanent, dann geht es in Richtung Knochen, Schwellung in konfliktgelöster Phase.
Wenn es in einer bestimmten Belastungssituation ist, dann kann dies sowohl auf Schwellung in konfliktgelöster Phase des Sonderprogramms vom Knorpel oder Muskulatur oder Sehnen, Bänder zurück zu führen sein. Aufgrund von der Art der Bewegung, wo der Schmerz auftritt, kann man evtl. bereits eine entsprechende konfliktive Situation zuordnen, welche nicht mehr besteht.
Schmerz kann aber auch von aktiver Phase kommen, wenn die Strukturen aufgrund von langverlaufendem Prozess nicht mehr vollständig vorhanden sind und es Reibeflächen gibt. Dieser tritt aber dann ständig auf ohne zeitliche Schwankungen (Wochentags gegenüber Wochenende usw.).

.... Sind Schwellungen bzw. Erhebungen bemerkbar? Rötungen, Wärme?

..... Wie war der Beginn des Schmerzes: Plötzlich aufgetreten? Zufällig bemerkt? Langsam, schleichend gekommen?

..... Ist zum Auftreten des Schmerzes auch ein zeitlicher Rhythmus beobachtbar: Entweder nur am Wochenende oder nur unter der Woche? Abends oder untertags? usw.



Zur konfliktgelösten Phase vom Gewebe des Neumesoderms:

Eine Lösung einer konfliktiven Situation kann auf zwei Wegen erfolgen: Erstens wenn die konfliktive Situation aufhört zu bestehen. Zweitens, die konfliktive Situation besteht weiterhin aber sie ist uns vollkommen egal! Mit dem Entstehen einer neuen Sichtweise (wir entwickeln uns ja weiter!) können vor allem alte Konfliktgeschichten vollkommen gleichgültig werden.
Mit der Lösung beginnt die konfliktgelöste Phase von diesem Sonderprogramm. Hierbei werden die meisten dieser Phasen aufgrund der Symptome wahrgenommen: Es kann schmerzen, Schwellungen können spürbar werden, evtl. Funktionsausfälle werden bemerkbar; usw. ... Es kann, aber es muss nicht sein.
Das Wahrnehmen von Symptomen kann häufig bedingt sein durch das Zusammentreffen von mehreren Sonderprogrammen, etwa konfliktgelöste Phase, pcl-A-Phase, vom Gewebe des Neumesoderms und konfliktaktiver Phase vom Sonderprogramm der Nierensammelrohre. Diese Kombination - Schwellungsprozess mit Wasseranziehung für den Reparaturprozess der einen Gewebsstruktur und vermehrte Wassereinlagerung durch das andere Sonderprogramm - kann größere Schmerzen verursachen, als dies beim normalen Reparaturprozess der Fall wäre. Beim Sonderprogramm der Nierensammelrohre mit einem Alleingelassenseins-/Existenz-/ Flüchtlingskonflikt kommt es zu einer Steigerung der physiologischen Funktion mit verstärkter Wasserrückresorption im Nieren-Harntrakt. Dieses vermehrt zurück resorptierte Wasser wird nun besonders dort eingelagert, wo aufgrund einer konfliktgelösten Phase, pcl-A-Phase, zu dieser Zeit vermehrte Wasseranziehung besteht. Dieses zusätzlich eingelagerte Wasser kann nun zu einem weit größeren Schwellungsausmaß führen, als dies unter normalen Umständen von dem dort ablaufenden Sonderprogramm der Fall wäre.

Diese Wassereinlagerung aufgrund von aktivem Nierensammelrohrprogramm stellt für den Therapiebereich eine eigene Herausforderung dar und ist an anderen Stellen gut beschrieben: Hier gilt es dem Patienten das Gefühl, das Empfinden zu vermitteln, sich absolut sicher, wohlbehütet und geborgen zu fühlen, wie „bei Mama zu Hause“ - und manches störende Symptom, vor allem starke Schmerzen, kann sehr rasch wieder verschwinden.

Eine weitere beliebte Thematik in dieser Zeit sind neue Aktivierungen des Sonderprogramms vom Neumesoderm selbst:
Einerseits durch ein neues Konfliktrezidiv zum selben Konfliktthema. Die Situation war nur für kurze Zeit gelöst und, egal aus welchen Umständen, kam es zu einer neuen und weiteren Aktivierung.
Wesentlich häufiger ist aber das Phänomen des sogenannten „Lokalkonfliktes“ zu beobachten: Aufgrund der spürbaren Symptome in der pcl-A-Phase machen wir nun genau das Thema des Sonderprogramms und zwar wegen der Symptome selbst: Diese sind unangenehmt und wir spüren die Schmerzen: „Auweh! Hier tauge ich nichts mehr! Mit diesem Körperteil bin ich nicht mehr gut; genüge ich nicht mehr!“ Diese Lokalkonflikte; Konflikte, welche eben aufgrund der lokalen, örtlichen Symptome zustande kommen; können wir nun beliebig oft erleben und empfinden und einen schönen Kreislauf mit Aktivierung des Sonderprogramms > Zustand verbessert sich aufgrund des Stopps des Reparaturprozesses > Lösung > Zustand verschlechtert sich wieder aufgrund beginnenden Reparaturprozesses > neue Aktivierung ...
Bereits mit dem eigenen Verständnis für die Zusammenhänge können Lokalkonflikte unter Umständen vermieden werden. Denn nur beim Konfliktthema des Gewebe des Neumesoderms zu: „Mit dieser anatomische Aufgabe nicht zu genügen, nicht gut zu sein“, ergibt sich zunächst in der konfliktgelösten Phase aufgrund des Reparaturprozesses eine Verschlechterung und ich erlebe jetzt genau das, was zuvor bereits aktiv das Thema war: „nicht gut zu sein“.
Demnach ist genau dann, wenn die Verschlechterung des Zustandes eintritt, Vertrauen in den eigenen Körper notwendig; was nach meiner Erfahrung und auch aus anderen Erfahrungsberichten nur der Fall ist mit der Kenntnis der biologischen Vorgänge nach der Beschreibung in den biologischen Naturgesetzen.

Im Alltag kann unter Umständen dieser Kreislauf unterbrochen werden, wenn trotz der wiederholt auftretenden Schmerzen weiter gewerkt und getan wird.
Auch in der Bewegungstherapie wird genau dieser Effekt genutzt: Mit dem regelmäßig stattfindenden Trainingsprogrammen und gezielten Bewegungstraining wird genau dieser Kreislauf von Aktivierung - Lösung - Aktivierung usw. mit der Zeit durchbrochen.

Ein Gewebszustand kann sich aber aufgrund von vielen Rezidiven mit entsprechendem Verlauf auch in einem Masse verändern, so dass unter Umständen nur eine OP oder andere direkte Eingriffsmaßnahmen eine Linderung von Symptomen und Beschwerden erreichen. So bleiben etwa vernarbte Restzustände bestehen; wenn diese stören sollten wird direkter Eingriff notwendig sein.



Grundsätzlich ist aber der Vorteil von konfliktgelösten Phasen die Kenntnis des von vorne herein begrenzte Zeitraumes ihres Bestehens. Ihr Ende ist unter Umständen vorausberechenbar; unter der Voraussetzung, dass kein neues Konfliktrezidiv empfunden wird.
Für die betroffene Person gilt es nun, diese Phase gut und in einigermaßen annehmbaren und angenehmen Zustand zu überstehen.







Quellen:
Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de.
Internetseite www.5bn.de.
David Münnich "Das System der fünf biologischen Naturgesetze" Band 1.
Claudio Trupiano "Danke Doktor Hamer".


 

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