Eisenmangel

Frage

Was kann die Ursache für einen akuten Eisenmangel sein. d. h. der Eisenspeicher füllt sich trotz Eiseninfussionen und -Präparaten über schon drei Jahre nicht auf (Wert liegt bei 8, normal ist mind. 40).

Antwort

Hallo,

auch für Eisenmangel gibt es nun, wie für so viele Themenbereiche, mehrere Möglichkeiten.

Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einem oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache, technische Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und von Körperreaktionen; als synchrones Zusammenwirken von Psyche, Gehirn und Organ. Das Ziel ist hierbei stets, sich selbst biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation anzupassen, um diese Situation bewältigen zu können.

Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von uralten, ererbten und angelernten Strategien, welche im Laufe der Entw icklungsgeschichte in vielen voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase.

Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung des Sonderprogramms und Lösung dieses Sonderprogramms und neuerlicher Aktivierung und wieder Lösung und weiterer Aktivierung usw. stattfinden. Jedes Sonderprogramm kann damit einem sehr dynamischen und zeitlich raschem Wechsel von Aktivierung und Lösung unterliegen. Abhängig von der jeweiligen Zeitdauer von wechselnder konfliktaktiver sowie konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des Verlaufs des Sonderprogramms im Gewebeteil vom betreffenden Organbereich.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was geht nun gerade genau vor sich”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftiger Körperreaktion führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema ergibt sich aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs.


Eisen wird nun benötigt für den Bau von Erythrozyten, den roten Blutkörperchen und bildet den roten Blutfarbstoff, Hämoglobin. Wenn nun gerade mehr Erys gebaut werden, wird weniger Eisen gefunden, weil zu dieser Zeit eben mehr Eisen benötigt wird.


* Dies ist der Fall beim Sonderprogramm der blutproduzierenden Knochen in konfliktgelöster Phase, PCL-Phase. Das Konfliktthema hierzu ist zu einem Selbstwertthema, einem nicht leistungsfähig zu sein mit der anatomischen Aufgabe von jenem Körperteil, von dem der Knochen Bestandteil ist.
Die Knochen gehören zum Gewebe des Mesoderms gesteuert aus dem Marklager aus dem Neuhirn: von daher der Name des Gewebes mit: Neu-Mesoderm. Die Knochen sind Teil des Halte- und Stützapparates in unserem Organismus. Für diesen Zweck des Haltens und Stützens erfolgt ein regelmäßiger Auf- und Abbau der Gewebszellen des Knochens.
Wenn nun nach einem Konfliktschockmoment die Aktivierung des Sonderprogramms des Knochens erfolgt, so kommt es zu einer langsam voranschreitenden Funktionsminderung: Beim Knochen bedeutet dies nun die langsame Einschränkung der Versorgung des Knochens und damit auch die langsam voranschreitende Reduzierung des Umbaus der Gewebszellen.
Hierbei erfolgt im Laufe der Zeit langsam beginnend auch eine Reduktion der Blutproduktion. Wenn diese Reduzierung der Produktion der Erythrozyten länger anhält, so wird dann mehr Eisen im Blut gefunden; natürlich, da der Baustoff nicht gebraucht wird.
Kommt es zur Lösung der Situation, so beginnt die Reparaturphase des Knochens und der Wiederbeginn der Produktion der Blutkörperchen. In dieser Zeit werden zunächst sehr viel mehr Erythrozyten gebaut und es wird mehr Eisen benötigt.


Eine weitere Möglichkeit für Eisenmangel ist, wenn das Eisen über die Nahrung nicht rausgebaut werden kann.
Hierbei kann dabei sehr wohl die Zahl der Erythrozyten gering sein. Dies hängt ab von jenen zu dieser Zeit laufenden Sonderprogrammen.
Wenn nun demnach Eisenmangel und ein Mangel an roten Blutkörperchen besteht, so ist an jenen Körperstellen nachzusehen, wo das Eisen gebildet bzw. über die Nahrungskette aufgenommen wird.

* Das ist etwa der Fall, wenn zu wenig Magensäure vorhanden ist.
Die Magensäure wird produziert über die entodermale Magenschleimhaut. Diese wird gesteuert aus dem Stammhirn und macht in konfliktaktiver Phase Funktionssteigerung. Hierbei wird mehr Magensäure produziert für die verbesserte Verdauung.
Nach Lösung der Situation kommt es in der konfliktgelösten Phase, PCL-A, für diesen begrenzten Zeitraum zur Funktionsverminderung und damit zu einer reduzierten Produktion der Magensäure. Wenn diese verminderte Produktion der Magensäure länger anhält, so erfolgen hier entweder Konfliktrezidive. Ich erlebe immer wieder die gleiche Konfliktsituation, aktiviere und löse die Geschichte wieder. Eine weitere Möglichkeit ist Vernarbungsprozess dieser Gewebsschichte. Aufgrund von vollständigem Durchlaufen der Phasen des Sonderprogramms und wiederholten Konfliktrezidiven kann nach sehr vielen Konfliktsituationen mehr und mehr vernarbtes Gewebe entstehen, welches die ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllt. Hier würde dann permanent weniger Magensäure zur Verfügung stehen.


* Eine weitere Möglichkeit ist das Sonderprogramm der entodermalen Schleimhaut des Dünndarms. Diese nimmt üblicherweise die Nährstoffe auf. Die Schleimhaut wird gesteuert aus dem Stammhirn und macht in konfliktaktiver Phase eine Funktionssteigerung. Konfliktiv geht es hier darum, noch mehr Nährstoffe aufnehmen zu müssen. Nach Lösung der Situation kommt es auch hier zu einer Funktionsverminderung aufgrund der Reparaturphase mit Ödemeinlagerung im Hirnrelais. Hierbei werden weniger Nährstoffe aufgenommen; unter Umständen wird dann auch in dieser Zeit weniger Eisen aufgenommen.


* Das Depot-Eisen, Ferritin, wird im menschlichen Organismus hauptsächlich in Leber, Milz und Knochenmark gelagert. Bei gesunden Menschen sollen etwa 20 % des Eisens in Depotform gelagert sein.
Die Sonderprogramme vom Leberparenchym: gesteuert aus dem Stammhirn, konfliktthematisch zu Verhungerung;
und der Milz: gesteuert aus dem Marklager, konfliktthematisch zu Selbstwert in Bezug auf das Blut;
in deren entsprechenden Verlaufsformen können hier ebenfalls Einfluss haben.
Zu Knochenmark siehe oben.


* Weitere Möglichkeiten für Eisenmangel sind auch: Verletzungen mit hohem Blutverlust sowie auch zu häufiges Blutspenden, bei Frauen: stark ausgeprägte Mens; bestimmte Medikamente sowie Vergiftungen. Hierbei ist aber darauf zu achten, ob evtl. parallel dazu eines der oben angeführten Sonderprogramme im Laufen ist.
Bei Messungen wird bei einer konkreten Flüssigkeitsmenge die Menge von bestimmten Blutbestandteilen, wie dem Eisen, gemessen. Wenn nun das Verhältnis der Flüssigkeitsmenge zu den Bestandteilen sich verändert hat, etwa in konfliktgelöster Phase, pcl-A-Phase, dann können sich hier veränderte Messwerte ergeben und werden auch mit verändertem Wert angezeigt. Hierbei wären alle Messwerte verändert. Dieser Umstand, als dass sich Blutgefäße weit- und engstellen und demnach veränderte Flüssigkeitsmengen enthalten, wird bei diesen Messungen in der alten Medizin (Schulmedizin) nicht berücksichtigt.


Wir sind nun imstande, jene Zustände, welche wir früher als Krankheiten bezeichnet haben, mit anderen Augen betrachten zu dürfen. Oft genug waren diese verbunden mit Angst und Schrecken. Wir können nun beginnen unseren eigenen Körper neu zu betrachten und zu lieben. Seine Reaktionen, auch wenn sie noch so plötzlich auftreten, beginnen ihre Schrecken zu verlieren.

Mit der Kenntnis und dem Verständnis für die Vorgänge im eigenen Organismus wächst auch das Verstehen lernen der jeweiligen individuellen Lebenswelt von anderen Mitmenschen.
Möge dabei mit Achtung und Respekt diesen jeweils sehr persönlichen Lebensgeschichten begegnet werden, so wie der eigenen Lebenssituation durch andere begegnet werden möge.



Quellen:
Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Ursula Stoll, „Die Sprache der Haut“
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)


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