Darmtumor sinnvoll?

Frage

Wie kann z. B. ein Darmtumor ein sinnvolles Biologisches Sonderprogramm sein, wenn das Tumorgewebe gar nichts mit der Aufgabe des Darms zu tun hat. So ein Tumor kann meiner Ansicht nach nichts sinnvolles tun ausser den Durchgang des Darmes immer mehr zu begrenzen und letztendlich zu verschliessen.

Antwort

Guten Tag,

um es besser zu verstehen ist es wichtig zu wissen dass jedes Sinnvolle Biologische Sonderprogramm (= SBS) nur für eine kurze Laufzeit (Sekunden, Minuten, Stunden) gedacht ist. Denn ob ein Tier oder Mensch in der freien Natur eine unerwartete Gefahrensituation überlebt oder nicht entscheidet sich relativ schnell.


Wenn ein echter Brocken im Darm feststeckt und das Überleben dadurch bedroht ist, wird nach Althirnschema (Stammhirn) erst die Funktion (Sekretion, Motorik, Resorption) erhöht um ihn schneller abzubauen und effektiver aus dem Körper zu schaffen. Erst nach einer unbiologisch langen Laufzeit (Wochen, Monate, Jahre) ist es überhaupt möglich so viel Zellwachstum zu generieren dass es zu einem Verschluss kommt. Direkt sinnvoll ist dieser natürlich nicht. Aber auch hier dient dieses Extragewebe dazu den Brocken schneller aus dem Körper zu befördern und somit das Leben zu sichern. 


Eine weitere Möglichkeit dass sich ein Darm "verschliesst" ist die Verkrampfung der Muskulatur in der Epi-krise die in der Regel max. 4 Stunden dauern kann. Das nennt man einen  "Pseudoverschluss".

Dass der Tumor (Raumforderung) so ein Ausmaß erreicht und sogar bedrohliche Zustände entstehen können liegt nicht daran dass das sinnvolle biologische Sonderprogramm nichts taugt, sondern an der oben erwähnten unbiologisch langen Laufzeit die ein zivilisierter Mensch durchlaufen kann. In der Praxis startet das SBS auch, wenn der Mensch Dinge wie z.B. einen Scheiß-Job als einen "Brocken" empfindet, den er schnell loswerden/ausscheiden muß. Da in diesem Beispiel die Existenz auf dem Spiel steht ist es meist nicht möglich sich rasch einen besseren Job zu suchen damit die konfliktaktive Phase (Wachstumsphase) nicht "endlos" läuft.


Die entodermalen Gewebe sind zu Beginn der CA-Phase auch stets funktionell, wenn jedoch durch häufige Rezidive (Konfliktlösung- und Reaktivierungen) ein Vernarbungsprozess abläuft, wird aus dem ursprünglich funktionalen Gewebe ein "Mischgewebsklumpen" der dann keinen physiologischen Zweck mehr erfüllen kann.

In diesem Falle ist es absolut notwendig, einzugreifen, um die Darmpassage zu erhalten.

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