Keuchhusten

Frage

Wie soll Ihrer Meinung nach basierend auf den 5bn mit Keuchhusten umgehen? Ich habe die Doku gesehen und bereits versucht im Internet zu recherchieren.. aber wirklich schlau bin ich noch nicht geworden...

Antwort

Keuchhusten (Pertussis, Stickhusten oder blauer Husten) gehört nach schulmedizinischer Meinung zu den bakteriell bedingten „klassischen Kinderkrankheiten“. Besonders für Säuglinge kann Keuchhusten zu einer lebensbedrohlichen Allgemeinerkrankung werden. Die Übertragung geschieht mittels Tröpfcheninfektion und bricht nach 7-14 Tagen aus (= Inkubationszeit).   

Die Symptome beim Keuchhusten unterscheiden sich nicht stark von denen eines Bronchial- und/oder Kehlkopfasthmas oder Pseudokrupps. Der Unterschied bei dem Symptomenkomplex „Keuchhusten“ ist nur der, dass ihm ein Schnupfen vorausgegangen ist. Der Schnupfen ist allerdings nicht zwingend notwendig damit eine Keuchhusten-Diagnose gestellt werden kann. Es gibt auch unspezifische Verläufe…(so die Schulmedizin).


Die Erkrankung, Keuchhusten, ist so milde geworden, dass seit 1961 die Meldepflicht aufgehoben wurde – trotzdem besteht ein Behandlungsverbot für Heilpraktiker. Die Meldepflicht für Keuchhusten-Todesfälle blieb allerdings erhalten.


Veronika Widmer schreibt in ihrem Buch „Impfen – Eine Entscheidung die Eltern treffen“ (klein-klein-verlag, 2007), dass „1975 die Keuchhustenimpfung aufgrund der Untersuchungen, Arbeiten und Veröffentlichungen von Professor Ehrengut aus der Liste der öffentlich empfohlenen Impfungen gestrichen wurde. Professor Ehrengut hatte seit etwa 1969 auf die Gefahren der Keuchhustenimpfung aufmerksam gemacht. Eine von der STIKO („Ständige Impfkommission“) in Auftrag gegebene Umfrage aus dem Jahr 1980 ergab, dass von 5485 stationär aufgenommenen Kindern, 2614 noch unter zwölf Monaten waren. Von ihnen waren 2438 Kinder gegen Keuchhusten geimpft, sie erkrankten aber trotzdem.“ …“1990 hat es nun wieder einen Anstieg von Keuchhusten-Erkrankungen gegeben. Professor Ehrengut war im Ruhestand und wie erwartet, wurde die Keuchhustenimpfung von den Kinderärzten der STIKO in die Liste der öffentlich empfohlenen Impfungen aufgenommen. 1990 war das Jahr der Wiedervereinigung. Die Bevölkerungszahl hat durch die Wiedervereinigung zugenommen und wieder einmal wurde die neue Bevölkerungszahl den Erkrankungen nicht zugrunde gelegt.“


Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, Stand 2014, lauten: Pertussis Impfung im 2. Lebensmonat, die 2. Impfung im 3. Monat, die 3. Impfung im 4. Monat und die 4. Impfung im 11-14. Monat.


Übrigens, rechnet man alle empfohlenen Impfungen der STIKO zusammen, dann hat man mit 17 Jahren (Weiblich) 47 Impfungen intus. Als männliches Wesen hat man „nur“ 45 Impfungen bekommen, weil die HPV-Impfung wegfällt. Wenn das nicht lukrativ ist!

Die Einteilung von Keuchhusten erfolgt in drei Stadien: Im ersten Stadium, dem Stadium catarrhale beginnt die Erkrankung mit Schnupfen, Husten und subfebrilen Temperaturen. Es dauert so lange, wie ein „banaler Infekt“, etwa 1-2 Wochen. Im zweiten Stadium, Stadium convulsivum, beginnt der stakkatoartige Husten (ca. 10-20 Hustenstöße) mit verlängerten, ziehenden Einatemgeräuschen (inspiratorischer Stridor). Die Hustenstöße können so heftig sein, dass die Kinder beim Husten die Zunge vorstrecken und zyanotisch (= blau) werden. Aufgrund der gestauten Venen im Kopfbereich, durch die hefigen Hustenstöße, kann es zu Einblutungen in Lider und Augenbindehäute kommen. Nach dem Hustenanfall würgen die Kinder oft glasigen Schleim aus oder erbrechen. Täglich können bis zu 50 solcher Anfälle, v.a. nachts, auftreten. Oft treten die Anfälle nach dem Essen oder Trinken auf. Im letzten Stadium, dem Stadium decrementi, gehen die Hustenanfälle allmählich zurück. Die vollständige Erholungsphase dauert bisweilen Monate. Komplikationen treten v.a. bei Säuglingen auf, wenn es zu Atempausen kommt, die bis zum Tode führen können (Plötzlicher Kindstod).


Veronika Widmer schreibt: „1975 boykottierten in Japan die Ärzte einer Region die Pertussisimpfung (Keuchhustenimpfung), nachdem ihnen 37 Fälle von Plötzlichen Kindstod (SIDS = „Sudden Infant Death Syndrom“) nach der Impfung bekannt geworden waren. Daraufhin hob die Regierung die Impfpflicht auf und der Plötzliche Kindstod war so gut wie verschwunden. Jetzt legte die japanische Regierung fest, dass erst ab dem 24sten Monat geimpft werden darf. Und somit lag Japan viele Jahre fast ganz unten auf der Länderliste der SIDS-Fälle.“



Als weitere Komplikationen bei Keuchhusten nennt die Schulmedizin bronchiale Ausweitungen, Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Gehirnveränderungen, Krämpfe und Lähmungen.


Es kann nicht oft genug erwähnt werden, dass schwere Komplikationen erst mit den Impfungen begonnen haben. Veronika Widmer schreibt hierzu: „Mitte der 70er Jahre kam es in England sowie in Japan nach einer großen Zahl von Enzephalitiden (= Hirnentzündungen) nach Impfungen zu aggressiven Antiimpfkampagnen, die zu einem fast völligen Boykott der Pertussisimpfung geführt haben.“ Widmer zitiert Professor Dittmann in seinem Buch „Atypische Verläufe nach Schutzimpfungen“, er gibt folgende Impfschäden an: „Abszess, Phlegmone, vakzinales Exanthem, Fremdkörperreaktion, Zentralnervöse Komplikationen, Meningitis, Meningoenzephalitis, Fieberkrämpfe, Epileptischer Formenkreis, Impfpoliomyelitis, Verschlechterung angeborener zerebraler Schäden, Myokarditis, Kreislaufschock, Otitis, Lungenentzündung, Toxikose.“ Ich denke, es Bedarf hierzu keiner näheren Erklärung.



Mit dem Wissen um die Fünf Biologischen Naturgesetze handelt es sich bei den Diagnosen (Kehlkopfdiphtherie, Pseudo-Krupp, Keuchhusten, Kehlkopfasthma) um die Reparaturphase (EK) eines Schreckangst- bzw. Revierangstkonflikts. Organisch ist die Kehlkopfmuskulatur betroffen.

Bei den Bildern Kehlkopfdiphtherie, Pseudokrupp, Kehlkopfasthma oder Keuchhusten befindet sich im rechten Revierbereich mindestens ein aktiver Konflikt. Wenn im rechten Revierbereich das Bronchialmuskel-Relais ebenfalls in der EK ist, hat man einen Asthmaanfall.

Oft ist neben der Kehlkopfmuskulatur aber auch die Kehlkopfschleimhaut betroffen, welche sich auf der Gehirnebene direkt unter der Muskulatur befindet. 


In der aktiven Phase wird an den Stimmbändern und im Bereich des Kehlkopfes Gewebe abgebaut. Diese Phase verläuft in aller Regel symptomlos und bringt nur selten eine Stimmveränderung mit sich. Kann der Konflikt als belanglos empfunden werden, beginnt der Zellaufbau, der mit einer Schwellung (PCL-A-Phase: Ödemeinlagerung) einhergeht. Hat das Kind zusätzlich einen aktiven Flüchtlingskonflikt (Nierensammelrohrkonflikt), wird eine größere Wassereinlagerung am Kehlkopf die Atmung behindern. Lebensbedrohliche Ausmaße in der Atmung sind bedingt durch die PCL-A-Phase der Kehlkopf- und/oder Bronchialmuskulatur. Während der PCL-A-Phase nimmt zum einen die Schwellung stark zu und zum anderen ist die Muskulatur sozusagen „Bewegungsunfähig“ – der Schleim kann nicht abgehustet werden, da die Muskulatur nicht „ziehen“ kann. Dies kann akute Atemnot mit Blaufärbung der Haut (= Zyanose) und Bewusstseinsstörungen bis zur Bewusstlosigkeit herbeiführen.


Außerdem sind bei Kindern die Atemwege noch sehr klein, deshalb kann sich die Einengung durch eine Schwellung stärker auswirken als bei Erwachsenen:

Ist die Wassereinlagerung am Ringknorpel 1 Millimeter dick, erhöht sich der Atemwegswiderstand beim Kind auf das 16-fache; bei Erwachsenen nur auf das 3-fache.

Des Weiteren können in der Reparaturphase Schmerzen, Überempfindlichkeit und Juckreiz auftreten. Mehr Informationen zum Thema Revierangst / Schreckangst finden Sie in der WSP Ausgabe 6/2014.


Symptome – Erkennen:

-Anfallartiger, bellender Husten - meist nachts (vagotone Phase, welche durch den Nachtrhythmus verstärkt abläuft).

-Oft haben die Kinder eine heisere Stimme und fühlen sich sehr schlapp.

-Pfeifendes Atemgeräusch während des Einatmens.

-Unruhe.

-Bei großer Intensität und/oder Dauer und/oder aktivem Flüchtlingskonflikt können die  Atemwege  stark anschwellen, was zu akuter Atemnot mit Blauverfärbung der Haut (Sauerstoffmangel) führen kann.


Erste-Hilfe Sofortmaßnahmen bei genannten Symptomen:

-Beruhigen und trösten Sie das Kind, indem Sie es auf Ihren Schoß setzen.

-Beruhigen Sie auch die Eltern!

-Lassen Sie Wasser in der Dusche laufen oder kochen Sie auf dem Herd in einem offenen Topf Wasser, damit eine feuchte Raumluft entsteht.

-Hängen Sie in dem Zimmer, in dem das Kind schläft, ein nasses Handtuch über die Heizung. Versprühen Sie etwas Wasser (z.B. mit einer Blumensprühflasche) im Zimmer. Öffnen Sie ein Fenster.

-Lassen Sie das Kind kühlen Tee oder Wasser trinken, um das Anschwellen der Atemwege zu vermindern.

-Strahlen Sie selbst Ruhe aus!

-Lockern Sie evtl. beengende Kleidung.


Zusätzlich können Sie:

-Dem Kind Rescue-Tropfen auf die Lippen geben

-Seine Handgelenke mit Rescue-Salbe einreiben

-Auch können Sie Ihrem Kind ein  geeignetes homöopathisches Mittel geben: z.B. Ipecacuanha, Cuprum metallicum, Aconitum, Drosera, Causitcum, Spongia, o.ä.


Da Atemprobleme eine sehr hohe psychische und physische Grenze der Belastbarkeit darstellen, haben Betroffene schnell große Angst und Panik. Die Angst vor dem Tod oder die Panik des Erstickens können weitere biologische Konflikte erforderlich machen. Deshalb ist es v.a. bei diesen Sinnvollen Biologischen Sonderprogrammen wichtig, dass Sie den Betroffenen beruhigen und zu einer langsamen und tiefen Atmung auffordern. Gut und hilfreich kann es sein, wenn sie diese langsame und tiefe Atmung dem Betroffenen vormachen. Bei einer tiefen Atmung werden Sie auch selber spüren, wie Ruhe den ganzen Körper durchströmt. Nur wenn Sie selbst ruhig sind, können Sie die notwendige Ruhe vermitteln.

Übrigens steht im Gesundheits-Brockhaus von 1956 unter Keuchhusten: „Bei sehr schwerem Verlauf können Antibiotika versucht werden“.


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