Bandscheibenvorfall LWS 3 und 4

Frage

Ich habe die Diagnose Bandscheibenvorfall, LWS 3 und 4. Wirbel - wo ist die Ursache zu suchen - was kann ich tun? Vielen Dank

Antwort

Um sagen zu können, wo die Ursache zu suchen sei, ist zunächst abzuklären, ob es sich um einen echten Bandscheibenvorfall mit Riss handelt, oder aber um einen Aufschwellungsprozess.

Danach kann man weiter fragen, ob ein bereits längerer Prozess einer aktiven Phase, evtl. auch rezidivierend, im Gange ist. 

Oder es aber nun eine Konfliktlösung gab und eine konfliktgelöste Phase vorliegt. 


Thematisch handelt es sich um Situationen, wo die Lendenwirbelsäule den Oberkörper nicht mehr gut aufgerichtet und beweglich durch das Leben tragen kann: Im Empfinden das Gefühl, das Leben nicht auf die Reihe zu bekommen, in einem bestimmten Lebensbereich bzw. gegenüber einer Bezugsperson, etwa gegenüber einem Elternteil. 

Der Wirbelkörper wird hierbei bei intensiv-stärkerem Empfinden aktiviert; die Bandscheibe im Verhältnis bei leichteren Empfindungen aktiviert.


Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einem oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache, technische Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und von Körperreaktionen; als synchrones Zusammenwirken von Psyche, Gehirn und Organ. Das Ziel ist hierbei stets, sich selbst biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation anzupassen, um diese Situation bewältigen zu können.

Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von uralten, ererbten und angelernten Strategien, welche im Laufe der Entw icklungsgeschichte in vielen voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase.

Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung des Sonderprogramms und Lösung dieses Sonderprogramms und neuerlicher Aktivierung und wieder Lösung und weiterer Aktivierung usw. stattfinden. Jedes Sonderprogramm kann damit einem sehr dynamischen und zeitlich raschem Wechsel von Aktivierung und Lösung unterliegen. Abhängig von der jeweiligen Zeitdauer von wechselnder konfliktaktiver sowie konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des Verlaufs des Sonderprogramms im Gewebeteil vom betreffenden Organbereich.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was geht nun gerade genau vor sich”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftiger Körperreaktion führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema ergibt sich aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs.

Der Halte-, Bewege- und Stützapparat des Bereiches der Wirbelsäule mit Knochen, Knorpel, quergestreifter Muskulatur, Bänder, Bandscheiben, usw. 

gehört in der Einteilung der Gewebearten nach dem Schema aus der Embryologie zum Mittleren Keimblatt, dem Mesoderm, und wird gesteuert aus dem Marklager im Neuhirn. Die Steuerung der quergestreifte Muskulatur ist noch geteilt in Trophik aus dem Marklager und die Innervation aus dem Großhirnrindenfeld. Vereinfacht wird diese Gewebsart nun als Neu-Mesoderm bezeichnet.


Für die Stabilität des Halte-, Bewegungs- und Stützapparates erfolgt ein steter Gewebsumbau mit Zellauf- und abbau. 

Kommt es zu einer Aktivierung eines Programmes als Folge eines konfliktiven Erlebnismomentes,  einem sogenannten DHS, Dirk-Hamer-Syndrom, mit dem grundsätzlichen Thema des „Nicht-genug-leistungsfähig-zu-sein“, so wird dieser Prozess des Gewebsumbaus reduziert: Die Versorgung der Zellen stoppt.

Durch die Unterversorgung erfolgt ein langsam voranschreitender Gewebszellabbau, welcher mit der Zeit auf bildgebenden Verfahren sichtbar werden kann.

Wenn diese Gewebszellreduzierung sehr intensiv und stark ausgeprägt ist, so kann es aufgrund dieses Gewebeabbaus zum Auftreten von eigenen Symptomatiken kommen; u.a. ein „echter“ Bandscheibenvorfall.


Nach Lösung der Situation und Beginn der konfliktgelösten Phase erfolgt im betreffenden Organbereich ein Aufschwellungsprozess, welcher unter Umständen schmerzhaft sein kann.

Erfolgt nun kein neues Konfliktrezidiv, so hat dieser Zeitabschnitt der konfliktgelösten Phase eine begrenzte Zeitdauer: Diese gilt es nun für die betroffene Person gut und in einigermaßen annehmbaren und angenehmen Zustand zu überstehen.


Die Bandscheiben befinden sich zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule und sind eine Art Gummipuffer, wassergefüllte Ballons. Sie bestehen aus zwei Teilen: einem äußeren Faserring (Anulus Fibrosus) und einem inneren, wassergefüllten Gallertkern (Nucleus Pulposus).


Sie haben den Zweck, die Federbewegungen vom Körper, wie ein Wasserkissen stossbrechend, aufzufangen. 

Die Flüssigkeit in den Bandscheiben geht im Laufe des Tages bei Druck raus und nachts wird wieder Flüssigkeit angesaugt und die Bandscheibe aufgebläht. 

Wenn die Bandscheibe nun über eine lange Zeit auf Grund eines leichteren Selbstwerteinbruches, eines Empfindens des „Nicht-genug-leistungsfähig-zu-sein“ aktiviert ist, dann bleibt sie flach; sie plattet ab. Hier kann eine leichte Neigebewegung des Körpers genügen, um einen Nerven einzuklemmen; der „Hexenschuss“. 

Wenn die Bandscheibe noch mit Flüssigkeit aufgebläht wäre, dann kann sich die Personen dehnen und der Nerv hätte genug Platz; es könnte nichts passieren.


Zu unterscheiden ist nun: 

* Es gibt die Bandscheibenvorwölbung in der PCL-A-Phase, dass die Bandscheibe einfach schwillt und dann raus drückt; besonders nach Bewegung. 

* Beim Nucleus-pulposus-Prolaps oder Bandscheibenvorfall treten Teile der Bandscheibe in den Wirbelkanal vor und der Faserknorpelring reisst auf bzw. platzt auf, wobei Flüssigkeit austritt. Dies kann sein bei Belastung, nachdem bereits eine längere Zeit eine konfliktaktive Phase, CA-Phase, bestand.

Oder auch wenn zusätzlich noch ein Existenz-/Flüchtlingskonflikt der Nierensammelrohre aktiv ist und vermehrte Flüssigkeitseinlagerung besteht, so kann es in der Epikrise, wenn beim Übergang von PCL-A zu PCL-B das Ödem plötzlich rausgeht, zu einem Riss kommen und die Flüssigkeit austreten, wo sich quasi der Kern der Bandscheibe entleert. Das ist aber sehr selten.


Aus dem Wissen der oben angeführten Bereiche ergeben sich nun im Umgang mit den pcl-Phasen der Sonderprogramme vom Gewebe des Neumesoderms die Ansätze:
Im Bewusstsein und in der Gewissheit, sich in Heilungsphase/Reparaturphase/pcl-Phase zu befinden; somit in einem symptomatisch spürbaren aber zeitlich von vorneherein begrenzten Zeitraum; ergeben sich Möglichkeiten (aus  Erfahrungen inkl. jener der Verfasserin);
eine solche Heilungs-/Reparaturphase besteht, abhängig von der Intensität sowie der Zeitdauer der aktiven Phase, für eine bestimmte Zeitdauer, welche aber nicht die gesamte Zeit als schmerzhaft erlebt und durchgestanden werden muss:
* Auflösung der Verspannung der Muskelfaszien: den "Schmerz kommen lassen", "Schmerz, welcher beginnt sich als Schmerz bemerkbar zu machen, zu zu lassen"; etwa beim Nervenschmerz (stechend) entlang des Wirbelsäulenbereichs, welcher bei Einklemmung vom Schwellungsprozess von Neumesoderm-Gewebe entsteht; sowie auch bei Auftreten von Verspannungsschmerz:
Entgegen der Erwartung, dass sich der Schmerz nun verstärken würde, kann er sich stark gegen Null hin verringern; die dabei begleitend auftretende Entspannung ist wahrnehmbar. Wenn die vorangegangene Verspannung aber kein größeres Ausmaß hatte, so muss die Verspannung selbst gar nicht wahrgenommen worden sein.
Diese Verspannung der glatten Muskulaturanteile in den Faszien, welche aus der Meidehaltung gegenüber dem erwartenden Schmerz zustandekommt, wurde vom ital. Studienverband beschrieben als "Kontraktur Antalgika". Gerade diese Verspannung kann Schmerz verursachen - welcher aufhört, wenn die Verspannung aufhört zu bestehen.
* Dehnung, Streckung sowie Drehung von Oberkörper und Arme: Wem das "Einrichten von Wirbeln"  bekannt ist, evtl. auch nur einmal beobachten konnte (ich selbst hatte dies im Rahmen einer Massageausbildung gelernt), der weiß, in welcher Art der Oberkörper mehrfach gestreckt und gedreht wird. Diese Dehnungen und Drehungen können selbst versucht werden, inwieweit sich ein verschobener Wirbel wieder von selbst in seine alte Position einrichten lässt - der Erfolg ist bemerktbar am Verschwinden des Schmerzes!
*Entspannungs- und Wohlfühlsituationen initiieren im Gefühl des eigenen "Wohlbefindens", um das Sonderprogramm der Nierensammelrohre, wenn schon nicht vermeidbar, so doch in sehr niedriger Intensität zu halten. Gerade das Sonderprogramm der Nierensammelrohre mit dem Alleingelassenseins-/Flüchtlings-/Existenzkonflikt in Situationen, wo wir uns nicht mehr im jeweils eigenen sicheren Milieu befinden, sorgt wegen der verstärkten Wasserrückresorption für Wassereinlagerung an jenen Körperstellen, wo gerade wegen einer konfliktgelösten Phase A, pcl-A-Phase, verstärkte Wasseranziehung stattfindet.
* Wenn es nicht funktioniert, so stehen die Inanspruchnahme von physikalischen Methoden sowie Einnahme von Mitteln und Medikamenten immer zur Verfügung!
Es scheint etwas schwierig zu sein und ist eher üblich und ganz normal menschlich, in Zeiten mit schmerzenden Körperstellen sowohl Verspannungen an diesen Stellen zu machen, das Nierensammelrohrprogramm zu aktivieren sowie auch lokale Konflikte der Selbstentwertung an den eh schon betroffenen Körperstellen zu machen. Weiters ist es natürlich möglich, wegen desselben Konfliktthemas umgehend wieder aktiv zu werden; oder auch die fast sichere Gewissheit zu haben, zwar zur Zeit in pcl-Phase zu sein, aber in absehbarer Zeit wieder in eine ähnliche Konfliktgeschichte zu kommen: Hier kann mit Bewusstwerdung und Änderung der Sichtweise und Lebensanschauung angesetzt werden. Aber Garantie auf Heilung gibt es keine: Mit den fünf biologischen Naturgesetzen werden die Ursachen und Verlaufsformen von Körperreaktionen beschrieben - und nicht mehr.

Quellen:
Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de.
Internetseite www.5bn.de.
David Münnich "Das System der fünf biologischen Naturgesetze" Band 1.
Claudio Trupiano "Danke Doctor Hamer".


aktualisiert: 26.06.2017

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