"Krankheit-ist-etwas-anderes"

Frage

Wenn der Titel der Seite ist "Krankheit-ist-etwas-anderes", was ist denn Krankheit dann? Diese Frage ist durchaus ernst gemeint.

Antwort

                                                                                                                  aktualisiert: 14.07.2019

Die Definition für den Begriff Krankheit lt. Wikipedia und in anderen Quellen:
„Krankheit ... ist die Störung der Funktion eines Organs, der Psyche oder des gesamten Organismus.“

Im Modell der fünf biologischen Naturgesetze besteht nun keine Störung im eigentlichen Sinne des Wortes im Organismus.
Sondern es handelt sich um Anpassungsmechanismen an eine veränderte Lebenssituation; um geregelte Mechanismen im Organismus zur biologischen Bewältigung von emotional-intensiv empfundenen Lebenssituationen; sowie um Reparaturmechanismen nach Lösung der Situation.

Hierbei können unterschiedlich spür- und sichtbare Symptome und Zellveränderungen auftreten, welche bisher als Infekt, Defekt oder Allergie bezeichnet worden waren.
Dieses System, die Beschreibungen der fünf biologischen Naturgesetze brauchen nicht einfach nur geglaubt zu werden. Sondern die Inhalte sind an sich selbst überprüfbar.

Die Veränderungen im Organismus treten dabei synchron auf
* in der psychischen Ebene mit Veränderung des Verhaltens,
* einem konkreten Organbereich mit Veränderung von dessen Funktion
* sowie im das Organ betreffende Relais des Gehirns.

  • Das Konzept des biologischen Konflikts:  Das, was geschieht, die Situation, ob nun der Aktienkurs einbricht, der Kaufvertrag nicht erfüllt wird, etc., dies ist das, was eben geschieht in der Welt.
    Der biologische Konflikt aber ist, was ich aus dieser Situation mache. Das ist das Resultat meines Empfindens. Der Konflikt ist nicht das, was geschieht, sondern der Konflikt ist mein Produkt. Es ist das Produkt aus Wahrnehmungs-Input und interner Verarbeitung.
    Die interne Verarbeitung basiert auf meinen internen Bedingungen: Glaubenssätzen, Erfahrungen, biologische Bedürfnisse.
    Der Wahrnehmungs-Input hängt davon ab, welche Position habe ich in dieser Situation, in welcher Art e
    rfahre ich diese Situation. Dieser Wahrnehmungsinput wird verarbeitet und dabei haben wir diese automatische Prüfung auf die emotionalen Kriterien: hochdramatisch, unerwartet, isolativ. Wenn diese emotionalen Kriterien erfüllt sind, dann heißt der Zustand „biologischer Konflikt“, quasi, „so geht es nicht weiter“.
    Wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind, dann passiert nichts, die Situation geht durch.
    Der wichtige Aspekt hierbei ist, dass die Konfliktlösung nicht zwangsläufig zu tun hat mit der Situation, sondern unter Umständen mit der Wahrnehmung der Situation, was ist da wirklich los, was ist da noch los. Oder sie hat zu tun mit meiner Fähigkeit mit der Situation umzugehen. Das ist nicht unbedingt der Zwang auf das Objekt, sondern um meine Wahrnehmung des Objekts und meine Verarbeitung dessen, was da reinkommt. Unsere Wahrnehmung ist unvermeidlicherweise zwangsläufig unvollständig: Ich weiß niemals alles von einer Situation. Ich bin gezwungen, durch meine Position ein seitliches Verhältnis zu einem Ereignis zu haben durch meine Wahrnehmungssinne, die mir zur Verfügung stehen. ich habe extrem reduzierte Wahrnehmung. Ich habe niemals von Anfang an eine vollständige Idee einer Situation. Durch Änderung dieser Wahrnehmung einer Situation können sich dann Lösungen ergeben. (nach Nicolas Barro, Naturnah-Seminar 2019)


Nach einem intensiv-empfundenen Konfliktschockmoment werden nun eines oder mehrere der biologischen Programme im Organismus aktiviert. Die Aktivierung kann auch erfolgen, wenn nun Begleitumstände eines früheren intensiv-empfundenen Konfliktschockmoment, welche damals vom Organismus mitabgespeichert wurden. Begleitumstände können sein ein gesprochenes Wort, ein gesprochener Satz, welche damals ausgesprochen worden sind; ein bestimmtes Lied, eine Jahreszeit „in jedem Sommer“, eine bestimmte Farbe; ein bestimmtes Nahrungsmittel, welches damals gerade gegessen wurde.


Diese Aktivierung im Organismus hält an solange die neue Situation besteht. Dabei wechselt und schwankt die Intensität der Aktivierung mit starker, weniger starker oder leichter Intensität der Empfindungen.

Kommt es zu einer Lösung der Situation, so erfolgt die Deaktivierung des Programms und der Organismus regeneriert und repariert sich in einer Regenerationsphase. In dieser zweiten Phase treten jeweils eigene spür- und sichtbare Symptome und Zellveränderungen auf.

In freier Natur dienen diese Anpassungsmechanismen, diese Aktivierungen mit Funktionsveränderung im Organismus, dem Überleben.

Für uns Menschen sind diese Aktivierungen, diese sinnvollen biologischen Sonderprogramme,

in unserer heutigen Zeit sehr selten nützlich
Aber unser Organismus reagiert heute noch immer in außergewöhnlichen Situationen mit jenen uralt antrainierten Überlebensprogrammen; dies dabei in Synchronizität von Psyche, Organ und Gehirn.
Dabei sind 80, 90 % der Konflikte, welche wir erleben, in der Natur gar nicht möglich. Die Programme werden in der Natur nur in realer Situation aktiviert und wird sich in den Tagen danach wieder erledigen. Beispielsweise, dass ein Reh im Wald einen Verhungerungskonflikt vom Programm des Lebergewebes erlebt, weil der Kontostand niedrig ist, ist völlig undenkbar. In der Natur bestehen auch keine Hypothesen, keine Phantasien. Der Fuchs im Wald hat keine Theorien. Sondern wenn bei einem Fuchs im Wald die Wildsau kommt, dann kommt sie wirklich, real. Aber kein Fuchs sagt zum anderen Fuchs: „Ich habe gehört, nächste Woche kommt die Wildsau!“ (Originalzitat Barro). Wir Menschen können dies aber. D.h. wir können mit der Kommunikation jemand anderen eine Idee vermitteln, produzieren, welche mit der physikalischen objektiven Realität momentan nichts zu tun hat. Das ist Hypnose, welche wie ein Blase, ein Zeltdach über einer Person besteht. Eine Hypnose beginnt in dem Moment, wo ich durch einen äußeren Reiz beginne, diese Situation mit Ideen, zu vervollständigen, zu füllen, die bereits in mir sind, und ein Bild vor mir zu machen. Und das genügt in vielen Fällen, ein biologisches Programm zu aktivieren, obwohl real die Umstände dazu gar nicht vorhanden sind.


Die Anpassungsmechanismen stehen im Zusammenhang mit der physiologischen Funktion eines beteiligten Gewebsabschnitts. Bei den Programmen, welche aus dem Althirn gesteuert werden kommt es in der ersten Phase, der aktiven Phase, zu einer Funktionssteigerung sowie, langsam mit anhaltender Zeitdauer, auch zu Gewebszellvermehrung. Nach Lösung der Situation wird in einer Reparaturphase dieses vermehrte Gewebe verkäsend abgebaut. Als Beispiel zu beobachten an "Pickeln" im Gesicht.
Die Programme, gesteuert aus dem Stammhirn (oder Hirnstamm), einem Teil des Althirns, betreffen konfliktiv „Brocken“-thematiken. „Brocken“ ist hierbei eine Metapher für etwas, was ich unbedingt brauche, wie die Luft zum Atmen oder den Nahrungsbrocken. Oder aber eine Gefahr, etwas gefährliches loszuwerden. Als Beispiel die Programme der Lungenbläschen (Lungenalveolen), den Nahrungsbrocken über den gesamten Verdauungstrakt wie Speicheldrüsen, Magenschleimhaut, Darmschleimhaut, Leber. Hier werden auch die Programme, gesteuert aus dem Mittelhirn vereinfacht zugeordnet, da das Verhalten wie jenes der Programme vom Stammhirn darstellt. Aus dem Mittelhirn wird die glatte Muskulatur, etwa jene vom Darmtrakt, gesteuert.
Die Programme, gesteuert aus dem Kleinhirn, einem weiteren Teil des Althirns, betreffen die Funktion der Schutzhäute und reagieren demnach bei Attacke-, Besudelungskonflikten. Dies betrifft die Lederhaut und Schweißdrüsen, Milchdrüsen als Weiterentwicklung der Schweißdrüsen, Herzbeutel, Lungen- und Rippenfell, Bauchfell. Bereits eine angedrohte Herz-OP kann konfliktiv im Empfinden das Programm des Herzbeutels aktivieren. Aber eine kurzzeitige Aktivierung und wieder Lösung, wenn sich Patient rasch beruhigen kann, macht keine bemerkbare Veränderung am Organteil.


Bei den Programmen, welche aus dem Neuhirn (Großhirnrindenfeld und Marklager) gesteuert werden, kommt es in der ersten Phase, der aktiven Phase zu einer Funktionsverminderung sowie, langsam mit anhaltender Zeitdauer, auch zu Gewebszellreduzierung bzw. -abbau. Nach Lösung der Situation wird in einer Reparaturphase dieses abgebaute Gewebe unter Schwellungsprozess wieder aufgebaut. Synchron dazu ist auch Veränderung im jeweils zuständigen Hirnrelais zu beobachten und über CCT für Fachleute zu erkennen.
Die Programme, gesteuert aus dem Marklager, einem Teil des Neuhirns, betreffen den gesamten Halte-, Stütz- und Bewegungsapparat mit Blut- und Lymphgefäßen, Bänder, Sehnen, Binde- und Fettgewebe, Knochen, Knorpel, die Trophik (Ernährungszustand) der quergestreiften Muskulatur (nicht die motorische Ansteuerung!). Die Struktur des Halte-, Stütz- und Bewegungsapparat unterliegt während des gesamten Lebens einem steten Auf- und Abbauprozess, auch abhängig von der Nutzung. Konfliktiv geht es hier „nicht gut zu sein“, „nicht zu genügen“ beim Halten, oder Stützen oder in der Bewegung mit einem konkreten Organbereich. Als Beispiel, wenn ich jemanden nicht mehr umarmen kann.
Die Programme vom Großhirnrindenfeld betreffen Oberhaut samt Haaren und sensiblen Strukturen von Ausführungsgängen wie Bauchspeicheldrüsengang, Lebergallengänge, Herzkranzgefäße, Zwölffingerdarm und Rektum, kleine Magenkuvatur. Konfliktiv geht es um sozialen Konflikte mit Trennung bzw. Kontaktabriss zu Partner/Kind/Rudel, Revierbereiche, Sexualität; die motorische Ansteuerung der Muskulatur, Netzhaut, usw.


In den Verlaufsformen von jedem der einzelnen Sonderprogramme in der aktiven oder aber konflikgelösten Phase treten individuelle spür- und/oder sichtbare Symptome auf.
So treten in aktiver Phase Schmerzen beim Programm der Magenschleimhaut in der Kleinen Kurvatur, gesteuert aus dem Großhirnrindenfeld, auf. Diese verschwinden, sobald die Situation gelöst ist und die Reparaturphase beginnt. Eine aktive Phase hält zeitlich so lange an, bis eine Lösung der Situation erfolgt. Dies kann sein, als dass sie Situation aufhört zu bestehen (die "Grippe" welche im Urlaub oder zu Ferienbeginn eintritt). Oder aber die Stiuation besteht weiterhin; sie ist aber für eine Person nun völlig egal. Evtl. ist sie persönlich gereift und kann die Situation neu betrachten und als nicht mehr konfliktiv empfinden.

Die meisten der spürbaren Symptome aber treten in der zweiten, der konfliktgelösten Phase auf.  Vor allem im ersten Abschnitt, pcl-A-Phase, besteht verstärkte Flüssigkeitsanziehung, um Mineral- und Nährstoffe für den Reparaturprozess an die betroffene Stelle zuzuführen. In diesem Reparaturprozess, Reparatur in Bezug auf die Änderungen im Gewebszustand in der vorangegangenen aktiven Phase, können Schwellungsprozesse auftreten sowie Müdigkeit, Schmerzen, Schlappheit, Fieber ...
Nach einer bestimmten Zeitdauer, diese ist abhängig von der vorangegangenen Zeitdauer der aktiven Phase sowie von deren Intensität, wird nach spätestens etwa drei Wochen ein Umkehrprozess eingeleitet und diese vermehrt herangezogenen Flüssigkeit wieder ausgepresst.
Im folgenden Abschnitt der konfliktgelösten Phase wird der Prozessverlauf weitergeführt hin zur normalisiert. In dieser Zeit wird eine reale Verbesserung des Gesamtzustandes beobachtet. Der Appetit ist wieder ausgezeichnet. Fieber und Schwellungsprozesse gehen zurück. Die Gewebsreparaturprozesse vervollständigen sich bzw. bleiben unter Umständen nach Abschluss des Prozess als Narbungsprozesse zurück. Die alten Hausärzte haben früher dies beschrieben als "Jetzt ist er über den Berg!" - mit Kenntnis der 5BN hat diese Aussage nun eine neue Bedeutung.
Die Verlaufsform der Programme unterliegt auch einer Dynamik. Die Sonderprogramme sind entweder im Gange oder nicht im Gange. Sie können auch einem Wechsel in der Intensität unterliegen und einmal stärker oder weniger stark auftreten, intensiver oder weniger intensiv, langfristig oder kürzer verlaufen. Damit werden unterschiedliche Phänomene, unterschiedliche Symptome, produziert, obwohl für die Aktivierung des Programms der gleiche Schalter, die gleiche biologisch-konfliktive Situation gegeben ist.



Der Zeitpunkt des Umkehrschwenks in der konfliktgelösten oder Reparaturphase, genannt als Epileptoide Krise, Epileptische Krise; nur bei Muskelkrampf: Epiletpischer Anfall; kurz: "Epi-Krise" genannt, kann unter Umständen sehr stark ausfallen. Hierzu gehört bei zwei Programmen (und nur bei zwei Programmen!) etwa der Herzinfarkt.
Welche Epi-Krisen (Epileptoide Krisen / Epileptische Krisen) sind bei den Sonderprogrammen bekannt :
Die Epi-Krise ist jener Zeitpunkt innerhalb einer Reparaturphase oder auch konfliktgelösten Phase, der Wechsel von pcl-A-Phase zu pcl-B-Phase, wo von der Flüssigkeitsanziehung auf Flüssigkeitsausscheidung umgestellt wird. Dieser Umkehrschwenk, welcher auch im betroffenen Hirnrelais stattfindet, ist der Grund für die teilweise starke bzw. auffällige Symptomatik zu diesem Zeitpunkt. Grundsätzlich ist es so, dass die Symptome in der Epi-Krise in diesem kurzen Zacken in der Reparaturphase ähnlich von der Art wie die Symptome in der konfliktaktiven Phase sind. Sie haben aber eine ganz wichtige Unterscheidung: Sie kommen ohne konkreten Anlass in der Vagotonie und schwinden ohne Anlass. Die meisten Epi-Krisen werden gar nicht gespürt. Viele Epis sind auch nicht bekannt und nur über veränderten Zustand von pcl-A und pcl-B auszumachen; etwa mittels CCT.

Zur Info für jene, welche nur die alten Beschreibungen kennen: Diese bezogen sich auf einen bestimmten Gesamtzeitraum von einem beobachtbaren Prozess; es waren stets mehrere Programme beteiligt; Beispiel die in den Büchern zitierten „kalten Tage“ sind vom Hypothalamusprogramm als zusätzlich laufendem Programm. (Anmerkung: In älteren Beschreibungen wurde dieses Programm noch als „Thalamus“ beschrieben, bis der Fehler, eine Folge der falsche Zuordnung des Hamerschen Herdes aufgrund der Nähe zum Thalamus in diesem Bereich, erkannt worden war).


Heute wird konkret unterschieden zwischen Epi-Krise eines Programm von einer Gewebeart (z.B. Muskelzuckuckung bei der Motorik der quergestreiften Muskulatur) und wegen dieser Symptomatik hervorgerufenen Stress- bzw.  Panikreaktion, welche Folgeaktivierungen und damit eine zeitliche Verlängerung und eigene Symptomkomplexe hervorrufen (z.B. Krampfanfälle).

Großhirnrindenfeld: Zeitdauer einige Sekunden. Z.B. Muskelzuckung der Motorik der quergestreiften Muskulatur. Absence. Erbrechen ektodermale Magenschleimhaut, Durchfall ektodermale Schichte des Rektums. Herzinfarkt der Herzkranzgefäße.
Marklager: Zeitdauer ein paar Minuten. Fast keine spürbaren Symptome in der Epi; Wechsel von pcl-A zu pcl-B ist anhand veränderter Symptomatiken zu beobachten (z.B. CCT): Gefäßaufplatzung möglich beim Programm der Blutgefäße (Aorta; Blutgefäße in den Augen; „Hirnblutung“). Krampf - quergestreifte Muskulatur (u.a. „Herzinfarkt“ Myokard).
Kleinhirn: Zeitdauer eine gute halbe Stunde inneres Zittern.
Stammhirn: bis zu max. vier Stunden. Darmkolliken (Schmerz aber aufgrund der Beeinträchtigung der umliegenden Neumesoderm-Strukturen außerhalb des Darms). Vorhofflimmern.  Auffällige psychische Symptomatik bei Vorliegen einer Konstellation in einer Epi: Völlige Verwirrtheit, welche nach max. vier Stunden von selbst endet.
Keine Epi ist z.B. Nieser: Dieser tritt zu Beginn der pcl-B-Phase auf.

Gesamt betrachtet kann gesagt werden zur Psychosomatik der alten Medizin und zu den 5 biologischen Naturgesetzen der Neuen Medizin:
Die Psychosomatik sagt, „wenn du ein Problem hast, dann hast du das Symptom“. Wenn man sich aber in der Biologie umsieht, dann verhält sich dies eben anders (nach Marco Pfister beim Naturnah-Seminar 2019)



Wie kann eine Therapie unter dem Aspekt der 5 biologischen Naturgesetze aussehen:
Die bekannten Methoden sind weiterhin gefragt: Sowohl die manualtherapeuthischen Methoden wie Physiotherapie hierbei besonders Bewegungstherapie, Massage, als auch Zahnbehandlungen, Verschreibung von Medikamenten, chirurgische Eingriffe usw.
Manche der Methoden werden gezielter genutzt werden können. Das "Hauptmedikament ist die Zeit" (Zitat aus Internat.Kongress 2011).
Darüber hinaus genügen in bestimmten Fällen die Zusammenhänge zum Zustandekommen von bestimmten Symptomen beschrieben und dargelegt zu bekommen. In anderen Fällen werden dem Patienten/Klienten mit gezielten Fragen zusätzliche Gedankenimpulse und Anregungen zur eigenen Selbstreflexion vermittelt, um deren Sichtweise zu ihrer eigenen Situation zu erweitern und von daheraus eine neue Betrachtung ihrer Situation zu ermöglichen und ihre entsprechenden Empfindungen zu ändern. Sowie auch um neue Wege finden zu lassen.
In einigen Fällen wird das Initieren und Kreiren gezielter Situationen notwendig sein, in der einem Patient/Klient ermöglicht werden soll, eine bestimmte Situation zu erleben und in dieser neu empfinden zu können mit dem Ziel, dass sich auch die Empfindungen und damit die Sichtweise zur bisherigen störenden Situation ändert.
Die Methoden und die Kenntnisse des jeweiligen Therapeuten/Beraters/Coaches/... werden auch abhängen von seiner Berechtigung in seinem Tätigkeitsgebiet aufgrund seiner rechtlichen Situation (länderspezifisch), von seinem jeweiligen Knowhow zum Thema der 5 Biologischen Naturgesetze und seinen Erfahrungen.

Als Beispiele hier entsprechende Fallberichte aus den internationalen Kongressen des ital. Studienverbandes A.L.B.A (heute: A.S.A bzw. formazione5lb); die Vorgehensweise nach diesen Beschreibungen setzen tiefgehende Kenntnisse zu den 5BN des jeweils therapeutisch Tätigen voraus:

Internat. Kongress 2011 in Assisi:

* Haarausfall bei Pferden – Zwei junge Tierärztinnen erläuterten eindrucksvoll und nachvollziehbar, wodurch Haarausfall bei Pferden verursacht würde und demonstrierten an zwei Fallbeispielen, wie dieser Prozess umgekehrt werden kann. Bedeutend hierbei war, dass die Analyse der Situation im ersten Schritt daraus bestand, den biologischen Code des Spezies Pferd zu verstehen, wodurch das Auftreten des Haarausfalles als sozialer Kontaktabriss verstehbar wird.


* Dermatitis beim Kleinkind – Der Therapeut Marco Brazzo demonstrierte einen Fall von Dermatitis bei einem kleinen Jungen, wobei der Hautausschlag genau an der Stelle auftrat, wo das Kind zuletzt berührt wurde, wenn er weitergegeben wird. Es stellte sich heraus, dass die Eltern die Angewohnheit hatten, das Kind dem Partner zu überreichen, sobald Darmkoliken auftraten, wodurch der jeweilige Kontakt harsch unterbrochen wurde. Eine Verhaltenskur von wenigen Wochen, in denen den Eltern eine bestimmte Art und Weise des Kontaktes vorgeschrieben wurde, beendete die Situation.


* Blasenkrebs mit Metastasen – Ein spektakulärer Fall wurde von einem Arzt des wissenschaftlichen Komittees präsentiert. Eine ältere Dame mit Urothelkarzinom sowie regionalen Lymph- und Knochenprozessen, die konventionell als Metastasen bezeichnet wurden. Nach dem notwendigen Abbruch der bisherigen Therapie, trotz der ihr eine Überlebenszeit von 12 Monaten prognostiziert wurde, konnte die Dame durch einige Änderungen in ihrem Leben dafür sorgen, dass der Prozess sich umkehrte. Am Ende folgte ein Gegenbefund einer anderen Klinik – keine Spur von Blasenkrebs.


* Der Fall einer jungen Frau mit einer 14 Jahre andauernde Magen-Darm-”Infektion” aufgrund wiederholt aktiviertem Programm der Magenschleimhaut, bei der durch gezielte Anregung und Intervention eines erfahrenen 5bn-kundigen Coaches ihre Sichtweise und Empfindungen zu einer nahen Bezugsperson geändert werden konnten und dadurch die Symptome innerhalb weniger Tage beendet wurden.


Fallberichte aus dem Internat. Kongress 2010 vom ital. Studienverband A.L.B.A. in Genua:

* Ein Kind litt seit frühester Kindheit unter Zöliakie und hatte dadurch Im Kindergarten, Schule und im Alltag ein isoliertes, diätisches Dasein. Mit einer Veränderung der Verhaltensweise der Eltern konnte das Kind von diesem entzündlichen und für ein Kind auch gefährlichen Prozess befreit werden, so dass der Junge zum Schluss des Interviews herzhaft in ein Brötchen beissen konnte.
Das Problem war Misstrauen gegen die Nahrung, welche ihm vorgesetzt worden ist; ausgelöst in der Zeit der für ein Baby zwanghaften Umstellung von Muttermilch auf andere Nahrung.
Die Therapie bestand in der Form, dass die Mutter vor dem Essen eine Viertelstunde lang mit dem Kind spielte und sich hierbei nur auf das Kind konzentrierte, ohne Ablenkung durch Telefon, oder anderes. Und danach wurde gemeinsam gegessen.


* Eine junge Frau, der ein 20cm großes Sarkom (histologisch) diagnostiziert wurde, dessen konventionelle Therapie die Entfernung der Niere, der Nebenniere und eines Teils der Rückenmuskulatur bedeutet hätte, konnte durch gezielte Intervention insofern geholfen werden, dass sich das maligne Sarkom in ein benignes Fibrosarkom umgeformt hat, das mit minimalem Aufwand, ohne die umliegenden Strukturen zu beschädigen, chirurgisch entfernt werden konnte. Den Hauptfaktor bildete nach der Intervention die Zeit: Die Umformung selbst war ein natürlicher Prozessverlauf bei diesem Programm; die jeweilige Diagnose ergab sich aus dem jeweils zum Zeitpunkt der Untersuchung gefundenen Zustandes.


* Der Fall einer jungen Frau, die immer wieder auftretende Nierenkoliken mit starken Schmerzen hatte. Ihr wurde eine gezielte Handlungsstrategie gegeben, mit der sie ihr “Problem” schrittweise beheben konnte, so dass die Nierenkoliken nur noch einmal auftraten – und zwar nach Voraussage des Therapeuten zuerst auf der linken Seite und einige Tage später auf der rechten Seite.


Grundsätzlich gilt die Aussage eines Experten aus dem Internat. Kongress 2011 weiterhin: Konfliktlösungen können nicht erzwungen werden, sondern man kann nur versuchen Bedingungen zu schaffen, in denen sich Konflikte lösen.
Gefragt sind zur oben beschriebenen Form von therapeutisch bzw. beratender Tätigkeit Genauigkeit in der Arbeit und auch Einfühlungsvermögen eines Therapeuten. Gut wahrzunehmen war aber auch die Freude, welche die therapeutische Tätigkeit nun mit dem Wissen über die Biologischen Naturgesetze mit sich bringen kann.
Letztendlich liege die Entscheidung eines Weges beim Patienten, welcher bei der Therapie Wahlfreiheit habe, wie von Dott. G. Gianella in Bezug auf manche Medienberichte betont wurde (2011, Assisi).







Quellen bzw. weiterführende Literatur:
Seminare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de;
Marco Pfister und Simona Cella, "Krankheit ist etwas anderes", Kurzeinführungsbüchlein des ehem.ital.Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus) zum Thema der biologischen Naturgesetze;
Claudio Trupiano "Danke DoctorHamer"
David Münnich, "Das System der fünf biologischen Naturgesetze" Band 1 und Band 2 sowie die Filmdokumentation auf Youtube https://www.youtube.com/watch?v=Z57uBCcOdvI
Benedikt Zeitner, Vortrag beim Kongress SpiritOfHealth 2014 https://www.youtube.com/watch?v=YPADtdeOoc8
Literaturhinweise: http://www.krankheit-ist-etwas-anderes.com/index.php/antwort-suchen/frage-vom-28012017-065900/


Quellen zu den Berichten aus den internat. Kongressen:
Blog von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
eigene Notizen der Verfasserin aus der Teilnahme an beiden Internat. Kongressen

Kommentare

Name
E-Mail


Ungültiger Sicherheitscode

Bitte klicken Sie das Bild an, um einen neuen Sicherheitscode zu laden.


Stichworte