Ursache wenn ein Ohr "zugeht"?

Frage

Was kann die Ursache sein, wenn plötzlich 1 Ohr zufällt?

Antwort

Hallo, das hängt nun davon ab, was genau unter dem „Zufallen eines Ohres“ gemeint sein könnte.

Geht es sich hierbei darum, dass das Gehör plötzlich ausfällt, so dass mensch von heute auf morgen nichts mehr hört, dann dies sein von einem sogenannten Gehörsturz. Dieser kann auftreten zu Beginn einer konfliktgelösten Phase von der ektodermalen Hörfähigkeit (Funktion der Cochlea, der Hörschnecke, einem Teil des Innenohrs), gesteuert aus dem Großhirnrindenfeld.

Die zweite Möglichkeit besteht zu Beginn der konfliktgelösten Phase vom entodermalen Hörbereich, dem Mittelhirn und den archaischen Anteilen des Ohrs, im gesteuert aus dem Stammhirn. In der aktiven Phase wird hier die Funktion gesteigert und man hört Geräusche läuter. 


Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einen oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und seiner Reaktionen: Der Organismus passt sich an eine neue und veränderte Lebenssituation an.

Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von ererbten, angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase. Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlichen Aktivierung und wieder Lösung und weiterer Aktivierung ... stattfinden. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von wechselnder konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des betreffenden Organbereichs.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was genau geht nun gerade vor sich”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftiger Körperreaktion führen und Folgeaktivierungen vermeiden.


Aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs ergibt sich nun das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema.

Das Konfliktthema bei der Hörfunktion der Chochlea ist „Ich will etwas nicht hören”, “Ich fasse nicht, was ich höre”, dies kann auch selbst induziert sein durch Angst vor Lautstärke, weil man glaubt sein Gehör zu schädigen.

In der aktiven Phase der ektodermalen Hörfähigkeit kann es hierbei zum Auftreten von Tinnitus, von Geräuschtönen im Ohr, kommen. Nach Lösung der Situation kann es zu einem Gehörsturz kommen.


Beim entodermalen Hörbereich, dem Mittelhirn und den archaischen Anteilen des Ohrs, gesteuert aus dem Stammhirn, geht es konfliktiv um das Hören von bestimmten Geräuschen. Beim rechten Ohr um ein Geräusch, welches unbedingt notwendig ist zu hören. Dies kann ein Geräusch sein mit dem Essen verbunden wird, bei einem Kind kann es das Geräusch eines Lieblingsspielzeuges sein.
Beim linken Ohr um ein Geräusch, welches unbedingt gehört werden muss, um Gefahr zu vermeiden zu können. Dies kann ein Sirenenton genausein, wie das Lauschen auf das Geräusch für das Öffnen einer Tür, mit dem das Hereintreten von einer bestimmten Person verbunden ist. Möglichkeiten gibt es hier viele und sind für jede Person, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, individuell.
Die Händigkeit spielt bei der Körperseite für linkes oder rechtes Ohr keine Rolle.
In der aktiven Phase wird beim entodermalen Hörbereich die Funktion gesteigert, man hört Geräusche nun lauter. Hierin, in dieser Funktionssteigerung, liegt auch der biologische Sinn des Sonderprogrammes. Die aktive Phase kann auffallen, dass bestimmte Geräusche nun als störend empfunden werden. So etwa das Geräusch des Staubsaugers, das Rascheln einer Tüte im Kinosaal, oder das Bellen eines Hundes in der Nacht.
Zu Beginn der konfliktgelösten Phase kommt es aufgrund des Ödems im Steuerrelais im Stammhirn zu Funktionsausfall und vorübergehender Taubheit.
Schmerzen können, aber müssen hier nicht auftreten; die "Mittelohr-Entzündung".

Der Vorteil einer konfliktgelösten Phase liegt nun darin, zu wissen, dass diese nur für einen begrenzten Zeitraum besteht; vorausgesetzt, dass in dieser Zeit keine neuen Aktivierungen erfolgen. D.h. der Ausfall des Hörbereichs, sowohl der ektodermale als auch der entodermale, besteht unter normalen Umständen nur über einen vorausberechenbaren Zeitraum; wenn keine neue Aktivierung des jeweiligen Sonderprogramms erfolgt.




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