Rinnende Nase bei Baby

Frage

Unser Baby ist 5 Monate alt und zeigt das erste mal ein Symptom der PCL der Nasenschleinhaut. Seine Nase läuft nun ununterbrechlich und es niest auch. Angefangen hat das früh am Morgen, vielleicht sogar in der Nacht und läuft über den ganzen Tag lang. Obwohl das Baby immer mit uns war (Mama und Papa), können wir leider keine Situation/Person finden, womit das Baby das Sonderprogramm aktiviert haben könnte. Nun die Frage: gibt es Erfahrungen mit Nasenschleinhaut SBS bei Babies und mit welchen Umständen / Konfliktsituationen sie meistens auftreten? Könenn Sie diese Erfahrungen oder Vermutungen schildern?

Antwort

hallo,
  

juckt und rinnt die Nase mit Niesreiz, so handelt es sich einerseits um eine konfliktgelöste Phase der ektodermalen Nasenschleimhaut sowie weiters um das Sonderprogramm der entodermalen Nasenschleimhaut.


Bei Babies befinden sich konfliktive Situationen innerhalb eines überschaubaren kleinen Rahmen: Mama und Papa, Essen, Schlafen; später: Spielsachen, Geschwister. Das muss funktionieren. Im Zusammenhang mit der Lösung des Sonderprogramms der ektodermalen Nasenschleimhaut konnte wieder etwas gewittert werden, was zuvor für vielleicht einen kurzen, aber doch konfliktiven Moment für das Baby nicht da war.
Ein Baby in freier Natur will nicht nur die Mutter wittern können, sondern es muss die Mutter wittern können. In freier Natur ist für ein Baby das Überleben nur mit der Anwesenheit der Mutter gewährleistet.
Im Laufe der Zeit kommen weitere, sehr enge Bezugspersonen hinzu: der Vater, unter Umständen aber auch weitere Personen, zu welchen ein enges Naheverhältnis besteht.
Eine Situation, welche nicht gewittert werden konnte, könnten nun Situationen sein, welche den normalen Lebensrhythmus stören, wie den Schlaf, die Nahrungsaufnahme.
Bei den Sonderprogrammen des Ektoderms ist der Zeitraum zwischen der Lösungssituation und Beginn der konfliktgelösten Phase mit spürbaren Symptomen sehr kurz: Schwellung und verstopfte Nase am Morgen sagt dem Kenner der Materie, dass die Lösung entweder am Abend oder auch in der Nacht erfolgt ist. Bei länger anhaltender Zeitdauer einer konfliktgelösten Phase der ektodermalen Nasenschleimhaut sind auch Konfliktrezidive in Betracht zu ziehen: Das wiederholte Auftreten der konfliktiven Situation, welche eine neue Aktivierung des Sonderprogramms zur Folge haben, und worauf wenig später auch wieder eine Lösungssituation folgen muss.

Die Sonderprogramme in unserem Organismus sind einprogrammierte und antrainierte Überlebensprogramme, ausgerichtet hin zum Überleben in freier Natur. Wir aktivieren diese Programme aber auch heute noch in unseren (scheinbar) gesicherten Lebensumständen, wenn eine biologische Notwendigkeit besteht: Wenn uns etwas völlig überraschend trifft oder aber wenn uns bestimmte Umstände an eine früher erlebte konfliktive Situation erinnern.

Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einem oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache, technische Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und von Körperreaktionen:

Das Zusammenwirken von Organ, Psyche und Gehirn als geregelter Mechanismus zur Anpassung an veränderte Lebenssituationen sowie als Reparaturmechanismus nach Lösung der Situation. Das Ziel ist hierbei stets, sich selbst biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation anzupassen, um diese Situation bewältigen zu können.
Das Ziel ist hierbei stets, sich selbst biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation anzupassen, um diese Situation bewältigen zu können.
Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von uralten, ererbten und angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in vielen voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase.

Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlicher Aktivierung und wieder Lösung und weiterer Aktivierung usw. stattfinden. Jedes Sonderprogramm kann damit einem sehr dynamischen und zeitlich raschem Wechsel von Aktivierung und Lösung unterliegen. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von wechselnder konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des Gewebes vom betreffenden Organbereich.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was genau geht nun gerade vor sich”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftiger Körperreaktion führen und Folge-Aktivierungen von weiteren Sonderprogrammen aufgrund des bestehenden Körperproblems vermeiden.

Das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema ergibt sich aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs.


* Die ektodermale Nasenschleimhaut ist zur Regulierung der Menge des Atemstroms im Nasentrakt zuständig. Diese wird dem Ektoderm nach Äußerem Hautschema zugeordnet und gesteuert aus dem Großhirnrindenfeld. In konfliktaktiver Phase geht es um Situationen, wo ich nun eine Person oder eine Situation bzw. eine Sache nicht wittern kann, was notwendig ist; in freier Natur: biologisch zum Überleben notwendig wäre.
Hierbei kommt nun zur Reduzierung der Funktion und damit zur Reduzierung der Sensibilität der Nasenschleimhaut.
Mit dieser Reduzierung der Sensibilität kann mehr Luft eingeatmet werden, um eine noch größere Menge an Luft zum Riechkolben einsaugen zu können für eine bessere Chance, doch noch wittern zu können, was ich wittern möchte.
Kommt es zur Lösung der Situation: Entweder weil ich eine Person oder eine Sache nun wittern konnte, ober aber weil mir die Situation völlig egal geworden ist, so beginnt eine Reparaturphase der Nasenschleimhaut mit Schwellungsprozess und gesteigerter Empfindlichkeit in konfliktgelöster Phase, PCL-A-Phase. Im zweiten Teil der konfliktgelösten Phase, der PCL-B-Phase, kann dickflüssiges Sekret auftreten.

Auch hier gilt wie bei allen Sonderprogrammen: Verlaufsform und Ausmaß der Symptome ist abhängig von der Zeitdauer und Intensität der Konfliktmasse in der konflikaktiven Phase.

* Das Sonderprogramm der entodermalen Nasenschleimhaut sorgt über die Becherzellen für Flüssigkeitsproduktion, wenn der Nasentrakt, scheinbar oder tatsächlich, nicht frei ist für das Einatmen des überlebensnotwendigen Luftstroms. Die entodermale Nasenschleimhaut wird vom Stammhirn gesteuert. In konfliktaktiver Phase erfolgt hier eine Funktionssteigerung mit der Produktion von klarem Sekret. Wenn nun eine konfliktaktive Phase über einen längere Zeitdauer besteht, so erfolgt auch eine Gewebszellvermehrung.
Die Lösung erfolgt, wenn ich empfinde, dass sich die Situation verbessert und die Nase wieder frei ist; somit das Sonderprogramm nicht mehr notwendig ist.

In der Situation des verengten Nasentrakts aufgrund der Schwellung der ektodermalen Nasenschleimhaut aktivieren wir gerne in Folge die entodermale Nasenschleimhaut mit der Flüssigkeitsproduktion, um die Nase wieder frei zu bekommen. Dies ist eines jener Sonderprogramme, wo nach wiederholten Berichten und auch aus eigenem Erleben die Aktivierung als Folgeprogramm vermieden wird; alleine aus der Kenntnis und dem Verständnis der Vorgänge in unserem Organismus.
Bei Babies und Kleinkindern wird wiederholt beobachtet, wie stark sich die Sicherheit der Mutter, bzw. auch deren Unsicherheit, auf Kinder auswirkt. Kann die Mutter Sicherheit vermitteln und ausstrahlen, so kann auch das Kind Sicherheit auch in ungewöhnlichen Situationen empfinden; aufgrund der Sicherheit der Mutter in manchen Situationen die eigene Sicherheit auch wieder finden.




Quellen:
Seminare und Webinare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
Zur Einführung: Simona Cella, Marco Pfister, „Krankheit ist etwas anderes“, Einführungsbüchlein zu den fünf biologischen Naturgesetze des ital. Studienverbandes A.L.B.A. (heute: Ass. Saluta Aktiva Onlus)


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