Plattenepithelkarzinom am Zungengrund: Auffinden der "seelischen Ursachen"

Frage

Mein Mann (69) hat ein seit Sept. 2015 diagnostiziertes "Plattenepithelkarzinom", schnell sich ausbreitend am Zungengrund. Es liegt keinTabak oder Alkohol Missbrauch vor. Er lehnt, mit meiner Unterstützung, alles "schulmedizinische" ab, hat die Verantwortung für sich übernommen und probiert viele Alternativen, besonders frische Pflanzen aus.Wie kann er besser an die seelischen Ursachen und in ein konsequentes Handeln kommen?

Antwort

Hallo,

um die seelischen Ursachen, konkreter: den biologischen Konflikt zu finden, wird das konkrete Symptom und der Organgewebsbereich, welcher dieses Symptom auslöst, herangezogen und im Modell der fünf biologischen Naturgesetze nachgesehen, was es hierzu an Beschreibungen zu finden gibt.

In den 5BN Die Gewebsarten in unserem Organismus sind entsprechend ihrer embryologischen Herkunft geordnet und mit konkreten biologischen Konfliktthemen bezeichnet. Hierzu gibt es Tabellen und tabellarische Aufstellungen (etwa auf www.5bn.de).
Wenn ich nun konkret meine eigene Geschichte finden möchte, so sehe ich mir an, was vorliegt: "Plattenepithel...". Das bedeutet, es geht um das Gewebe des Äußeren Keimblattes, dem Ektoderm, gesteuert aus dem Großhirnrindenfeld. Diese äußere Gewebsschichte ist sensibel und zum Spüren und Berühren können von Personen und Gegenständen da. Nun ist dieses Plattenepithel über den ganzen Körper verteilt, außen sowie auch innen. Diese Schichte stellt die oberste Hautschichte der Außenhaut dar und kleidet weiters manche Gänge und Gefäße im Körper aus. Grundsätzlich ist dennoch das Konfliktthema das gleiche:
Konfliktiv geht es hierbei um einen Trennungskonflikt, von etwas oder jemanden getrennt worden zu sein.
Oder aber getrennt werden zu wollen, was biologisch einem "ich will einen anderen Kontakt spüren als jenen, welchen ich gerade spüre" entspricht.
Der Trennungskonflikt steht weiters im Zusammenhang mit jenem Körperteil, wo etwas gefunden wurde; bei dieser Frage im Mund:

Im Mund haben wir die ektodermale Mundschleimhaut. Auch hierbei geht es um die Sensibilität: Das Spüren und Berühren können; im Mundbereich geht es meistens natürlich um Nahrungsmitteln und Getränke, ein bestimmtes oder auch mehrere, aber nicht nur. "Ich will das nicht im Mund haben". Je nach dem betroffenen Teil der Zunge haben wir weiters noch den Aspekt dabei"mir liegt etwas auf der Zunge, aber ich darf es nicht sagen".
Was nun die genaue Konfliktursache ist, weiß nur eine betroffene Person selbst. Über Selbstreflexion und nachempfinden von konfliktiven Lebenssituation kann sie unter Umständen ihre Konfliktgeschichte erkennen; das muss aber nicht sein. Zur eigenen Beobachtung an sich selbst braucht es auch eine große Portion Ehrlichkeit zu sich selbst und ein Annehmen-können meiner eigenen Lebensgeschichte.

Als nächstes ist zu beachten, dass wir bei Krankheiten ein System der Zweiphasigkeit haben mit einer konfliktaktiven und einer konfliktgelösten Phase; sofern es zu einer Lösung der Situation kommt. Ein Symptom inkl. Gewebszellveränderungen können nun sehr konkret einer der beiden Phasen zuordnet werden.

Bei Plattenepithelkarzinom, dem Sonderprogramm des Ektoderms, ist bekannt, dass dieses in der Schulmedizin erst in konfliktgelöster Phase gefunden wird. Das Gewebe des Ektoderms macht in konfliktaktiver Phase langsam voranschreitend Reduzierung der Funktion, somit der Sensibilität. Langsam voranschreitend auch etwas Gewebszellabbau. Kommt es zur Lösung der Situation, so beginnt eine Reparaturphase mit Ödemeinlagerung und Aufschwellungsprozess. Die Gewebszellen beginnen sich wieder aufzubauen, was zunächst mikroskopisch als Chaos darstellt: Große Zellstruktur aufgrund der Aufschwellung und beginnende Teilung. Hier kann es unter Umständen zur Diagnose "Plattenepithelkarzinom" kommen.

Ein Verlauf eines Sonderprogramms bei uns Menschen stellt sich nun meist nicht statisch starr in einem einzigen Durchgang dar. Sondern der Verlauf ist so dynamisch wechselnd zwischen konfliktaktiver Phase und konfliktgelöster Phase, als wie sich das Leben darstellt: wechselhaft schon während eines Tages mit Freude und Trauer, sowie Begeisterung und Ängste.
Um nun ein "Plattenepithelkarzinom" in der Schulmedizin zu finden, muss es zuvor mindestens einmal eine Lösung der konfliktiven Situation gegeben haben. Es kann aber inzwischen auch wieder eine neue Aktivierung des Sonderprogramms erfolgt sein.
Wie der Stand im Verlauf nun ist, muss man sich dann ansehen. Denn von hieraus ergeben sich die weiteren Schritte: Habe ich den Konflikt noch zu lösen, falls eine Lösung möglich ist. Oder habe ich "nur" eine zeitlich begrenzte konfliktgelöste Phase durchzustehen und symptomatisch gut zu überstehen. Von hier heraus ergeben sich auf Basis der 5BN völlig unterschiedliche Herangehensweisen.
Wenn ein Sonderprogramm vollständig fertig durchlaufen werden kann, so kann sich unter Umständen am Ende der konfliktgelösten Phase der gesamte Gewebsprozess sich wieder normalisiert haben, unter Umständen je nach der vorangegangenen Intensität der Konfliktmasse auch mit bindegewebiger Vernarbung.

Weiters ist anzusehen, ob evtl. eine Aktivierung von einem oder mehreren weiteren Sonderprogrammen erfolgt ist, welche sich symptomatisch für das erste Geschehen auswirken können. Etwa vermehrte Flüssigkeitseinlagerung beim Schwellungsprozess durch aktives Sonderprogramm der Nierensammelrohre. Dieses Sonderprogramm kann in Lebenssituationen des Alleingelassenseins-/Flüchtlings-/Existenzkonfliktes durch die verstärkte Wasserrückresorption im Nierentrakt in den Organismus kann an anderen Stellen für größere Schwellungen sorgen, als dies unter normalen Umständen der Fall war. Wenn sich eine Person wieder wohlbehütet, gut aufgehoben, wie "bei Mama zu Hause" fühlen kann, wird dieses Sonderprogramm auch seine biologische Notwendigkeit verlieren und in Lösung gehen.

Die Einnahme von bestimmten Pflanzen oder anderen Mitteln kann nun dazu dienen, eine Person grundsätzlich zu beruhigen. Auf den Verlauf des Sonderprogramms haben diese Mittel aber keinen Einfluss. Dennoch kann selbst der Umstand, jetzt (endlich) einmal etwas Gutes für mich zu tun, bereits mittel- und langfristig Änderungen der eigenen Lebenssichtweise zu manchen Dingen und Standpunkten bewirken.

Mit den fünf biologischen Naturgesetzen sind wir auch auf der Ebene der Gefühls- und Emotionswelt sowie dem biologischen Empfinden.
Ein "konsequentes Handeln" ist hierzu etwas genauer zu betrachten: Unter Umständen kann es darum gehen, eine konkrete Aktion zu setzen, so dass eine Änderung im Empfinden eintreten kann. Denn Lösungen kommen auch mit großen Änderungen in der Lebenssituation: Kündigung, Übersiedelung, Scheidungen, neue Partnerschaften. Lösungen können aber auch eintreten, wenn die Situation weiterhin besteht, aber die Person ihre Sichtweise darauf völlig ändert und neu betrachten kann; wenn ihr die konfliktive Situation völlig, aus tiefstem Herzen heraus, gleichgültig geworden ist.


Was sind die fünf biologischen Naturgesetze:
Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einem oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und seiner Reaktionen, als synchrones Zusammenwirken von Psyche, Gehirn und Organ mit einem Ziel: Der Organismus passt sich biologisch an eine neue und veränderte Lebenssituation an.

Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von ererbten, angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: In einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase. Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlichen Aktivierung und wieder Lösung und weiterer Aktivierung usw. stattfinden. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von wechselnder konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes Zustandsbild des betreffenden Organbereichs.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Veränderungen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was genau geht nun gerade vor sich”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftiger Körperreaktion führen und Folgeaktivierungen vermeiden.

Aus der physiologischen Funktion von einem Gewebebereich eines Organs ergibt sich nun das jeweilige konkrete, konfliktiv empfundene Thema.

Mit dem Verständnis und der Kenntnis von Körperreaktionen und Symptomen sowie auch dem Verständnis für Aktivierungen von weiteren Sonderprogramme als Folgegeschichten können unter Umständen Folgeaktivierungen kurz gehalten oder auch vermieden werden.



Wir sind nun imstande, jene Zustände, welche wir früher als Krankheiten bezeichnet haben, mit anderen Augen betrachten zu dürfen. Oft genug war dies verbunden mit Angst und Schrecken. Wir können nun beginnen unseren eigenen Körper neu zu betrachten und zu lieben. Seine Reaktionen, auch wenn sie noch so plötzlich auftreten, beginnen ihre Schrecken zu verlieren.

Mit der Kenntnis und dem Verständnis für die Vorgänge im eigenen Organismus wächst auch das Verstehen lernen der jeweiligen individuellen Lebenswelt von anderen Mitmenschen.
Möge dabei mit Achtung und Respekt diesen jeweils sehr persönlichen Lebensgeschichten begegnet werden, so wie der eigenen Lebenssituation durch andere begegnet werden möge.


Quellen:

Seminare und Webinare von Nicolas Barro, www.nicolasbarro.de
Ursula Stoll, „Die Sprache der Haut“
Claudio Trupiano, „Danke DoktorHamer“
David Münnich, „Das System der fünf biologischen Naturgesetze Band 1“
Internetseite www.5bn.de (erstellt von David Münnich und Nicolas Barro)

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