Husten

Frage

Können Sie mir bitte sagen, welche möglichen SBSe bei Husten ablaufen? Vielen Dank!

Antwort

                                                                                         aktualisiert: 14.07.2019

Das Symptom "Husten" beschreibt lediglich, dass es zu einem plötzlichen starken Luftausstoß kommt, um die Atemwege frei zu bekommen, nicht aber die genauere Ursache.

Gehustet wird als Reaktion auf einen Reiz in den Atemwegen, der entweder besonders stark durch eine erhöhte Sensibilität vorliegen kann, oder in geringerer Form durch Fremdkörper ausgelöst wird.

Im Modell der 5 biologischen Naturgesetze können nun Symptome, spür- und sichtbare Körperreaktionen, sehr genau bestimmten Phasenabschnitten im Verlauf von einen oder mehreren der sogenannten "biologischen Sonderprogramme" zugeordnet werden.

Die 5 biologischen Naturgesetze stellen eine einfache Beschreibung dar über die Funktionsweise unseres Körpers und seiner Reaktionen: Der Organismus passt sich an eine neue und veränderte Lebenssituation an.

Diese Anpassung geschieht mit Hilfe von ererbten, angelernten Strategien, welche im Laufe der Entwicklungsgeschichte in voran gegangenen Situationen erfolgreich waren.

Diese Strategien werden heute als Biologische Sonderprogramme bezeichnet.

Hierbei können zwei Phasenabschnitte beobachtet werden; jeweils zeitlich und auch symptomatisch abgrenzbar: Nach einem Konfliktschockmoment in einem ersten Teil eine konfliktaktive Phase sowie, falls es zu einer Lösung der Situation kommt, in einem zweiten Teil eine konfliktgelöste Phase. Der Verlauf eines Sonderprogramms mit seinen zwei Phasenabschnitten kann nun sehr wohl, aufgrund der unveränderten Lebenssituationen, wiederholt mit Aktivierung und Lösung und neuerlichen Aktivierung und wieder Lösung und weiteren Aktivierung und Lösung usw. stattfinden. Je nach der jeweiligen Zeitdauer von den wechselnden konfliktaktiver und konfliktgelöster Phase erfolgt dann auch der jeweilige Gewebszellumbau und ergibt ein entsprechendes, jeweils individuelles Zustandsbild des betreffenden Organbereichs.

Das Ziel eines Sonderprogramms im ersten Phasenabschnitt ist stets, biologisch mit Hilfe der ablaufenden Körperreaktionen die neuen und besonderen Lebensumstände zu überwinden oder sich daran anzupassen. Bereits das Verstehen des Systems, “was genau geht nun gerade vor sich”, kann zu einem eigenen leichteren und entspannteren Umgang mit manch heftigem Symptom führen und Folgeaktivierungen vermeiden.


Sensibilität:

1) Die Kehlkopfschleimhautzählt zum ektodermalen Gewebe und dort zum Äußeren

Hautschema, d.h. in Konfliktaktivität wird es zunehmend taub, nach Lösung des Konfliktes hypersensibel. Zusätzlich ist das Gewebe hier entzündet und geschwollen, sodass beim Schlucken und sogar beim Atmen durch die erhöhte Sensibilität Reize und Schmerzen auftreten, die den Hustenreiz auslösen können. Es handelt sich also um einen trockenen Reizhusten, wobei ab der Epikrise auch etwas Schleim sowie flüssiges Blut im Auswurf sein können. Der zugehörige Konfliktinhalt ist die "Schreckangst" ("Mir blieb das Wort im Hals stecken") oder "Revierangst", je nach Händigkeit und Hormonlage. Mit der Sensibilität dieser Hautschicht wird der Atemstrom beim Sprechen mitreguliert.


2) Die Bronchialschleimhaut, die die gesamten Bronchien auskleidet, gehört ebenfalls zum Äußeren Hautschema und macht Hypersensibilität nach Konfliktlösung, wodurch schon die Atmung als Reiz wahrgenommen werden kann. Durch die Schwellung kommt es zu zähem Schleim in den Bronchien und somit zum schmerzhaften Husten. In PCLA sitzt der Schleim eher fest, in PCLB löst er sich und kann abgehustet werden. Ab der Epikrise (bei Verletzung auch schon vorher) kann hier auch frisches Blut im Auswurf enthalten sein. Es kann ebenfalls zu Jucken der Schleimhaut kommen, was auch einen Hustenreiz auslöst. Der zugehörige Konfliktinhalt ist hier ebenfalls die "Schreckangst" oder "Revierangst", je nach Händigkeit und Hormonlage;das Gefühl der Bedrohung aus dem Rudel/der Familie/der Gruppe ausgestoßen zu werden.

. Mit der Sensibilität der Hautschichte wird der Atemstrom beim Sprechen mitreguliert.


Fremdkörper:

3) Neben dem SBS der Bronchialschleimhaut kann es durch das SBS der Becherzellenzu erhöhtem Schleim in der Lunge kommen - hier allerdings in der aktiven Phase und der Epikrise. Diese Drüsen gehören zum Entoderm und haben die Aufgabe, die Lunge zu befeuchten, damit Fremdkörper über die kleinen Härchen hinaus befördert werden können. In diesem Fall wird durch den Reiz dünner und klarer Schleim gehustet.

Konfliktinhalt ist "Erstickung" bzw. "einen Fremdkörper in der Lunge zu haben" und ist häufig ein Folgekonflikt, der durch Atembeschwerden aktiviert wird.


4) Die Lungenalveolensind entodermal. Wenn es hier in Konfliktaktivität zu Zellwachstum kam, wird dieses nach Konfliktlösung verkäsend abgebaut. Die Abbauprodukte werden ab der Epikrise als geronnenes Blut und Zellreste ausgehustet. Der Konfliktinhalt ist die "Todesangst".


5) Das SBS des linken Myokards sorgt nach Konfliktlösung oder langer und intensiver Konfliktaktivität für einen hohen Blutdruck im Lungenkreislauf, durch den das Blutplasma in die Lunge diffundieren kann, "Lungenödem", was durch ein Gurgeln in der Lunge bemerkt werden und einen Hustenreiz auslösen kann.

6) Das Sekret der entodermalen Schleimhaut der Nasennebenhöhlen kann in der konfliktaktiven Phase des Sonderprogramms über den Rachenbereich auf die Rachenschleimhaut, quasi runterfließen. Befindet sich diese in aktiver Phase und ist somit hypersensibel, so kann auch dies Hustenreiz auslösen.

7) Zusätzlich verursachen natürlich sämtliche andere Fremdkörper, die durch verschlucken in die Lunge geraten, einen starken Hustenreiz.


All diese Sonderprogramme haben natürlich noch weitere Symptomatiken, anhand derer eine genaue Differentialdiagnostik erfolgen kann.


Quellen:
Seminare von Nicolas Barro, nicolasbarro.de
David Münnich, "Das System der 5 biologischen Naturgesetze"

Kommentare

Name
E-Mail


Ungültiger Sicherheitscode

Bitte klicken Sie das Bild an, um einen neuen Sicherheitscode zu laden.