Husten

Frage

Können Sie mir bitte sagen, welche möglichen SBSe bei Husten ablaufen? Vielen Dank!

Antwort

Das Symptom "Husten" beschreibt lediglich, dass es zu einem plötzlichen starken Luftausstoß kommt, um die Atemwege frei zu bekommen, nicht aber die genauere Ursache.

Gehustet wird als Reaktion auf einen Reiz in den Atemwegen, der entweder besonders stark durch eine erhöhte Sensibilität vorliegen kann, oder in geringerer Form durch Fremdkörper ausgelöst wird.


Sensibilität:

1) Die Kehlkopfschleimhautzählt zum ektodermalen Gewebe und dort zum Äußeren

Hautschema, d.h. in Konfliktaktivität wird es zunehmend taub, nach Lösung des Konfliktes hypersensibel. Zusätzlich ist das Gewebe hier entzündet und geschwollen, sodass beim Schlucken und sogar beim Atmen durch die erhöhte Sensibilität Reize und Schmerzen auftreten, die den Hustenreiz auslösen können. Es handelt sich also um einen trockenen Reizhusten, wobei ab der Epikrise auch etwas Schleim sowie flüssiges Blut im Auswurf sein können. Der zugehörige Konfliktinhalt ist die "Schreckangst" ("Mir blieb das Wort im Hals stecken") oder "Revierangst", je nach Händigkeit und Hormonlage. Mit der Sensibilität dieser Hautschicht wird der Atemstrom beim Sprechen mitreguliert.


2) Die Bronchialschleimhaut, die die gesamten Bronchien auskleidet, gehört ebenfalls zum Äußeren Hautschema und macht Hypersensibilität nach Konfliktlösung, wodurch schon die Atmung als Reiz wahrgenommen werden kann. Durch die Schwellung kommt es zu zähem Schleim in den Bronchien und somit zum schmerzhaften Husten. In PCLA sitzt der Schleim eher fest, in PCLB löst er sich und kann abgehustet werden. Ab der Epikrise (bei Verletzung auch schon vorher) kann hier auch frisches Blut im Auswurf enthalten sein. Es kann ebenfalls zu Jucken der Schleimhaut kommen, was auch einen Hustenreiz auslöst. Der zugehörige Konfliktinhalt ist hier ebenfalls die "Schreckangst" oder "Revierangst", je nach Händigkeit und Hormonlage. Mit der Sensibilität der Hautschickt wird der Atemstrom beim Sprechen mitreguliert.


Fremdkörper:

3) Neben dem SBS der Bronchialschleimhaut kann es durch das SBS der Becherzellenzu erhöhtem Schleim in der Lunge kommen - hier allerdings in der aktiven Phase und der Epikrise. Diese Drüsen gehören zum Entoderm und haben die Aufgabe, die Lunge zu befeuchten, damit Fremdkörper über die kleinen Härchen hinaus befördert werden können. In diesem Fall wird durch den Reiz dünner und klarer Schleim gehustet.

Konfliktinhalt ist "Erstickung" bzw. "einen Fremdkörper in der Lunge zu haben" und ist häufig ein Folgekonflikt, der durch Atembeschwerden aktiviert wird.


4) Die Lungenalveolensind entodermal. Wenn es hier in Konfliktaktivität zu Zellwachstum kam, wird dieses nach Konfliktlösung verkäsend abgebaut. Die Abbauprodukte werden ab der Epikrise als geronnenes Blut und Zellreste ausgehustet. Der Konfliktinhalt ist die "Todesangst".


5) Das SBS des linken Myokards sorgt nach Konfliktlösung oder langer und intensiver Konfliktaktivität für einen hohen Blutdruck im Lungenkreislauf, durch den das Blutplasma in die Lunge diffundieren kann, "Lungenödem", was durch ein Gurgeln in der Lunge bemerkt werden und einen Hustenreiz auslösen kann.

6) Das Sekret der entodermalen Schleimhaut der Nasennebenhöhlen kann in der konfliktaktiven Phase des Sonderprogramms über den Rachenbereich auf die Kehlkopfschleimhaut, quasi runterfließen. Befindet sich die Kehlkopfschleimhaut in aktiver Phase und ist somit hypersensibel, so kann auch dies Hustenreiz auslösen.

7) Zusätzlich verursachen natürlich sämtliche andere Fremdkörper, die durch verschlucken in die Lunge geraten, einen starken Hustenreiz.


All diese Sonderprogramme haben natürlich noch weitere Symptomatiken, anhand derer eine genaue Differentialdiagnostik erfolgen kann.

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